Warner Bros. verschiebt «Tenet» und «Wonder Woman 1984»

Das Studio will auf Nummer sicher gehen und wird Christopher Nolans Blockbuster erst Ende Juli und nicht schon Mitte Juli ins Kino bringen. «Wonder Woman» wird hingegen um fast zwei Monate verschoben.

Tenet © Warner Bros.

Noch immer ist einiges unklar, was in den USA die Kinowiedereröffnungen betrifft. Deshalb stand immer schon der geplante Kinostart von Tenet am 17. Juli 2020 auf wackeligen Beinen. Nun hat Warner reagiert.

Tenet wird in den USA nun neu am 31. Juli 2020 in die Kinos kommen. Warner gewinnt somit unter anderem auch zwei Wochen für nicht unwichtige Dinge wie das Marketing. Die Fans von Christopher Nolan werden aber trotzdem dazu imstande sein, sich einen Film des Regisseurs am 17. Juli auf der Leinwand anzusehen. Denn Warner wird an diesem Tag erneut Inception in die US-Kinos bringen. Der Traum-Action-Thriller mit Leonardo DiCaprio kam am 16. Juli 2010 in die Kinos und feiert somit in diesem Sommer sein 10-jähriges Jubiläum. Ob der Film auch nochmals in die Schweizer Kinos kommen wird, ist noch nicht bekannt. Wir stehen diesbezüglich mit Warner Bros. in Kontakt und werden gegebenenfalls darüber informieren.

«Wonder Woman 1984»
«Wonder Woman 1984» © & ™ DC Comics and Warner Bros. Entertainment Inc.

Die Verschiebung von Tenet hat aber auch Auswirkungen auf andere Filme. Allen voran Wonder Woman 1984. Die Superheldinnenfortsetzung mit Gal Gadot wäre für einen Release am 14. August 2020 eingeplant gewesen. Da dies jetzt aber nur zwei Wochen nach dem neuen Tenet-Datum ist, hat nun Warner den Film um fast zwei Monate verschoben. Neues US-Startdatum von «WW1984» ist der 2. Oktober 2020.

Somit ist nun Disneys Mulan der erste grosse Film auf dem Release-Kalender nach dem Ende des Kinolockdowns. Die Realfilmremake-Premiere ist auf den 24. Juli 2020 terminiert.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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