Das ONFF-Tagebuch von OutNow: Tag 9 und 10 - Fast wie ein echtes Festival

Letzter Tag am ONFF! Wir blicken zurück auf zehn Tage Heimkino-Festival und kommen dabei zur Erkenntnis, dass ein virtuelles Festival immer noch besser ist als gar keines.

© OutNow/ebe

Die Nerven sind angespannt vor der Jurysitzung von morgen Sonntag. Welcher Film wird das Goldene Sofa gewinnen? Der Kritikerspiegel verspricht Hochspannung, und hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gekämpft. So wird aus gut informierten Kreisen über Manipulationsversuche im gemeinsamen Google-Spreadsheet berichtet. Andere Kritikerinnen und Jurymitglieder sollen via Geoblocking daran gehindert worden sein, alle Wettbewerbsfilme schauen zu können. Steckt da am Ende gar die Regierung dahinter?

Doch halt! Verschwörungstheorien gibt es derzeit mehr als genug auf dem Markt, wir wollen uns daher nicht weiter darin vertiefen. Stattdessen resümieren wir nochmals, was wir in den letzten zehn Tagen erlebt haben. Wie es sich an einem anständigen Festival gehört, hatten wir einige Highlights, einige Flops und mit Piercing einen Skandalfilm, an dem sich die Geister scheiden. Wir hatten Stargäste, Zeitstress und anstrengende Festival-Tage und trotzdem ein ganz klein wenig Cannes-Feeling.

Auf jeden Fall hat das virtuelle Festival unseren Alltag dermassen beeinflusst, dass wir zuweilen Mühe hatten, Realität und Fiktion zu unterscheiden. Doch unter dem Strich hatten wir unterhaltsame und abwechslungsreiche zehn Tage und sind zur Erkenntnis gekommen: Ein Online-Filmfestival ist zwar nicht so toll wie ein reales, aber immer noch besser als gar keines! Und nun warten wir gespannt auf die Gewinner.

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OutNow