ONFF-Kritikerspiegel: Und plötzlich haben wir eine neue Nummer eins

Wir befinden uns langsam im Endspurt beim OutNow Film Festival - und seit heute haben einen neuen Führenden in unserer Rangliste. Dabei handelt es sich nicht um einen neu gesehenen Film.

Ultras © Netflix

Gratulation an The Art of Self-Defense! Die schwarze Komödie mit Jesse Eisenberg ist das erste Werk in unserem Filmfestival, das jetzt von allen OutNowerinnen und OutNowern im Kritikerspiegel gesehen wurde. Pech ist nur, dass die letzte eingetragene Bewertung dem Film den ersten Platz gekostet hat. Mit den 3.5 von Redaktor Marco («ma») musste der Film den dreistündigen Chinesen So Long, My Son vorbeiziehen lassen. Es ist aber verdammt eng, wie die Durchschnittswertungen zeigen.

Die beiden am Mittwoch gezeigten Filme Ultras und Paddleton sind beide gut angekommen, doch wirklich begeistert schien niemand zu sein. Aus diesem Grund konnte keiner der Filme einen Schnitt über 4.0 erreichen. Sie werden es so schwer haben, einen Preis zu ergattern.

Doch wirklich matchentscheidend ist der Kritikerspiegel am Ende nicht. In die Jury, die über die Preise bestimmt, kommen nämlich nur jene OutNower, welche die meisten Filme aus dem Wettbewerb gesehen haben. Wer im Kritikerspiegel vorne liegt, gewinnt also nicht automatisch das Goldene Sofa. So gesehen besteht noch für einige Filme Hoffnung.

© Netflix

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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OutNow