ONFF-Kritikerspiegel: Es wird spannend

Ein neuer Tag, ein neues Update auf unserem Kritikerspiegel am OutNow-Filmfestival. Zwei Filme aus dem Hause Trigon machen Favorit «The Art of Self-Defense» mächtig Konkurrenz.

Le Miracle du Saint Inconnu © trigon-film

Tja, so einfach wird das doch nicht für die schwarze Komödie The Art of Self-Defense. Mit seinen 4.5 ist der Jesse-Eisenberg-Film zwar immer noch der am besten bewertete Film unseres Filmfestivals, doch So Long, My Son und Le Miracle du Saint Inconnu (beides Werke des Schweizer Verleihers trigon-film) sind ihm dicht auf den Fersen.

Ob es bei Le Miracle du Saint Inconnu vielleicht am Schweizer Bonus liegt? Denn in der allerletzten Szene des marokkanischen Wettbewerbbeitrags wird doch tatsächlich Schweizerdeutsch gesprochen. Oder liegt es daran, dass uns der Plot des Filmes an Blue Streak und Fack Ju Göhte denken liess? Denn auch bei Le Miracle du Saint Inconnu geht es um einen Dieb, der seine Beute kurz vor seiner Festnahme versteckt und dann nach der Freilassung feststellt, dass er nun nur schwer an seinen Schatz herankommt.

Wie dem auch sei, es bleibt weiterhin spannend und es folgen ja noch ein paar vielversprechende Filme wie Wild Rose, Piercing und The Forest of Love.

© trigon-film

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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OutNow