ONFF-Kritikerspiegel: Wir haben einen ersten Favoriten

Wir haben zwar mit dem italienischen Wettbewerbsbeitrag «The Ruthless» schon den ersten richtigen Flop gesehen, aber nun auch schon einen richtig geilen Film, der gute Chancen auf den Hauptpreis hat.

© Bleecker Street Media

Im Gegensatz zum letzten Kritikerspiegel haben noch einige ihre Wertungen zu Euthanizer und You Will Die at 20 nachgetragen. Beide Filme kommen nur auf einen Durchschnittswert von 4.0, was "gut" bedeutet. Von einer solchen Zahl kann der italienische Gangsterfilm The Ruthless nur träumen. Der Film mit Riccardo Scamarcio - er spielte den Bösewicht in John Wick: Chapter 2 - in der Hauptrolle kam bei keinem in der Redaktion gut weg. Mit einem Wert von 2.6 ist der auf Netflix verfügbare Film wohl definitiv kein Anwärter auf unseren Hauptpreis, das Goldene Sofa.

Ganz anders hingegen The Art of Self-Defense. Die rabenschwarze Komödie um einen von Jesse Eisenberg gespielten Langweiler, welcher Karate erlernen möchte, war ganz nach dem Gusto der Redaktion. Mit einem sensationellen Durchschnittswert von 4.71 ist der Film von Riley Stearns der erste grosse Favorit beim 1. OutNow Film Festival. Ob da der chinesische Dreistünder So Long, My Son, der an an der Berlinale 2019 gelaufen ist, mithalten kann, werden wir in Kürze erfahren.

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Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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OutNow