Wir präsentieren: Das erste OutNow Film Festival!

Das Filmfestival Cannes ist leider Corona zum Opfer gefallen. Wir springen in die Bresche und präsentieren bis zum 24. Mai unser eigenes Filmfestival. Und das Beste: Ihr könnt die Filme auch schauen!

Der Hauptpreis unseres Filmfestivals ist das Goldene Sofa. © OutNow

Eigentlich hätte heute das Cannes-Filmfestival beginnen sollen. Doch daraus wird dieses Jahr leider - wie mit allen anderen Grossanlässen - nichts. So hat Cannes-Boss Thierry Frémaux OutNow angefragt, ob wir nicht ein wenig aushelfen können. Und gutmütig, wie wir halt sind, konnten wir ihm diese Bitte nicht ausschlagen.

Ok, die zwei letzten Sätze sind geflunkert, zumal Cannes zusammen mit anderen Festivals ja ebenfalls ein globales Online-Festival angekündigt hat. Doch da uns das Warten darauf und das Däumchendrehen nicht genügen, haben wir kurzerhand unser eigenes Filmfestival aus dem Boden gestampft: das 1. OutNow Film Festival (ONFF)!

Wie an richtigen Festivals gibt es einen Wettbewerb: 18 Filme aus 14 verschiedenen Ländern und vier Kontinenten kämpfen um den Hauptpreis, das Goldene Sofa. Darüber gibt es in den Sektionen «Ausser Konkurrenz» und «Midnight Madness» fünf weitere Filme, darunter auch Michael Steiners Projekt Switzerlanders, das in Kürze auf VoD veröffentlicht wird. Und das Beste: Alle Filme sind auf legalem Weg in der Schweiz verfügbar. Ihr könnt also mit uns um die Wette glotzen! Die vollständige Filmliste inklusive Hinweisen zur Verfügbarkeit findet ihr unten.

Natürlich hat sich auch unsere Redaktion nicht lumpen lassen und schickt eine rekordverdächtige Dreizehn-Kopf-Delegation an die Croisette aufs heimische Sofa, die mit Filmreviews und einem Tagebuch vom Festival berichtet. Ein Teil dieser Delegation übernimmt zudem die Rolle der Jury, die am Sonntag, 24. Mai die Gewinnerfilme erkürt.

Wir freuen uns auf ein cooles Festvial, das zwar ein Cannes-Filmfestival nicht ersetzen kann - aber besser ein Heimkino-Festival als gar keines!

Das Filmprogramm des 1. ONFF

Internationaler Wettbewerb:

Euthanizer, Finnland 2017, Regie: Teemu Nikki (Eröffnungsfilm) - verfügbar auf Outside the Box (ab 14. Mai)
A Russian Youth, Russland 2019, Regie: Alexander Zolotukin - verfügbar auf MUBI
Curtiz, Ungarn 2018, Regie: Tamas Yvan Topolansky - verfügbar auf Netflix
God Exists, Her Name is Petrunya, Nordmazedonien 2019, Regie: Teona Strugar Mitevska - verfügbar auf Filmingo
Le miracle du saint inconnu, Marokko 2019, Regie: Alaa Eddine Aljem - verfügbar auf Filmingo
Liyana, Swaziland 2017, Regie: Aaron und Amanda Kopp - verfügbar auf Filmingo
Mon frère, Frankreich 2019, Regie: Julien Abraham - verfügbar auf Netflix
Paddleton, USA 2019, Regie: Alex Lehmann - verfügbar auf Netflix
Paradise Hills, USA 2019, Regie: Alice Waddington - verfügbar auf Sky Show
Piercing, USA 2018, Regie: Nicolas Pesce - verfügbar auf Swisscom, Rakuten und iTunes
So Long My Son, China 2019, Regie: Xiaoshuasi Wang - verfügbar auf Filmingo
The Art Of Self Defense, USA 2019, Regie: Riley Streams - verfügbar auf Sky Show
The Forest of Love, Japan 2019, Regie: Sion Sono - verfügbar auf Netflix
The Ruthless, Italien 2019, Regie: Renato De Maria - verfügbar auf Netflix
Ultras, Italien 2020, Regie: Francesco Lettieri - verfügbar auf Netflix
Une colonie, Kanada 2018, Regie: Geneviève Dulude-De-Celles - verfügbar auf Outside the Box (ab 21. Mai)
Wild Rose, Grossbritannien 2018, Regie: Tom Harper - verfügbar auf cinefile, Swisscom, Sky und Rakuten
You Will Die At 20, Sudan 2019, Regie: Amjad Abu Alala - verfügbar auf Filmingo

Midnight Madness

Little Monsters, USA 2019, Regie: Abe Forsythe - verfügbar auf Sky Show
The Divine Fury, Südkorea 2019, Regie: Joo-hwan Kim - verfügbar auf iTunes

Ausser Wettbewerb

Killerman, USA 2019, Regie. Malik Bader - verfügbar auf Sky Show
Switzerlanders, Schweiz 2020, Regie: Michael Steiner - verfügbar auf DVD ab 21. Mai und VoD
The Public, USA 2018, Regie: Emilio Estevez - verfügbar auf Sky Show
The Lovebirds, USA 2020, Regie: Michael Showalter (Abschlussfilm) - verfügbar auf Netflix

Simon Eberhard [ebe]

Aufgewachsen mit Indy, Bond und Bud Spencer, hatte Simon seine cineastische Erleuchtung als Teenager mit «Spiel mir das Lied vom Tod». Heute tingelt er durch Festivals und mag Krawallfilme genauso wie Artsy-Farts. Nur wenn jemand einen Film als «radikal» bezeichnet, rollt er genervt mit den Augen.

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OutNow