Was wir schon lange mal schauen wollten: The Last Kingdom (Staffeln 1 bis 3)

Für alle, die auf Schwertkampf, Intrigen und mittelalterliches Gekloppe stehen, gibt's zum Start der neuen Folgen von Netflix' «The Last Kingdom» einen Rückblick auf die bisherige Serie.

Ein nettes Zusammenkommen aus Staffel 3 © Netflix

Fans von actionlastigen und aufwändig inszenierten mittelalterlichen Serien sind ja schon etwas verwöhnt. Bis letztes Jahr lief die Über-Serie Game of Thrones, zudem bringen auch Serien wie Vikings und The Witcher jede Menge grossartig umgesetzte Kampf- und Schlachtszenen und Intrigen auf die heimischen Bildschirme. Zum Start der 4. Staffel von The Last Kingdom, die seit dem 26.4.2020 auf Netflix zu sehen ist, werfen wir einen - natürlich spoilerfreien! - Blick zurück auf die bisherigen Staffeln der Mittelalterserie.

Worum geht's?

Bei The Last Kingdom handelt es sich um eine britische Serie auf Netflix, die auf der fiktiv-historischen Romanreihe «Die Uhtred-Saga» von Bernard Cornwell basiert. Die Handlung spielt im 9. Jahrhundert und findet zum grössten Teil im Königreich Wessex, das sich im Süden und Südwesten Englands befindet, statt. Wessex war eine Zeitlang das einzige angelsächsische Königreich, das nicht unter dänischer Herrschaft stand. Uhtred (gespielt von Alexander Dreymon) ist der Hauptcharakter, der zwar in England geboren wurde, aber als Kind von den Wikingern entführt und dann auch von ihnen grossgezogen worden ist.

Uhtred fühlt sich zwar als Däne, hat aber dem englischen König Alfred (David Dawson) einen Eid geschworen, ihm zu dienen. Dies auch in der Hoffnung, seinen rechtmässigen Anspruch, Lord von Bebbanburg zu sein, geltend machen zu können. Es wird immer wieder deutlich, dass Uhtred weder vom einen noch vom anderen Volk als einer der ihren angesehen wird. Er gerät sehr oft zwischen die Fronten der beiden Völker und bleibt dabei aber zumeist vor allem sich selber treu.

Wie ist's?

Die Serie - bisher gab es drei Staffeln mit total 26 knapp einstündigen Episoden - erinnert sehr stark an die Serie Vikings. In The Last Kingdom kann nicht klar zwischen Gut und Böse unterschieden werden. Immer wieder schlägt das Pendel auf die eine oder andere Seite aus, auch abhängig davon, auf welcher Seite sich Uhtred gerade befindet. Manchmal wünscht man Uhtred ein wenig mehr Impulskontrolle. Zu Beginn braucht es vielleicht zwei oder drei Episoden, um richtig in das Geschehen einzutauchen, dafür steigert sich die Serie von Staffel zu Staffel.

Das Tempo der Serie ist sehr hoch. Die Dialoge sind stark, gerade auch von König Alfred (David Dawson). Teilweise ist die Serie auch sehr brutal und dadurch vielleicht nicht für jeden gut auszuhalten. Weitere Highlights der Serie sind Alfreds Neffe Aethelwold (Harry McEntire), der sich weniger mit seinem Schwert als vielmehr mit seinen Intrigen durchschlägt, sowie der Priester Beocca (Ian Hart), der für jede noch so knifflige Lage einen klugen Rat weiss. Nicht zu vergessen ist Brida (Emily Cox), die erste grosse Liebe von Uhtred.

Wissenswertes über The Last Kingdom

- Der Titel der Serie bezieht sich auf Wessex, das letzte verbliebene Königreich, das gegen die Dänen ankämpfte.
- Hauptdarsteller Alexander Dreymon spielte in der 3. Staffel von American Horror Story mit und ist unter anderem in der Schweiz aufgewachsen.
- Gedreht wurde die Serie übrigens primär in Budapest.

Fazit: Die 4. Staffel kann kommen!

Der Trailer zur neuen Staffel 4:

Christoph Reiser [chr]

Christoph arbeitet seit 2020 als Freelancer für OutNow. Er weiss, dass man Animationsfilme nicht hassen darf, dafür liebt er Sergio-Leone-Western. Der Besuch eines Filmfestivals ist zuoberst auf seiner Bucket-List, naja fast. Und er mag kein Popcorn im Kino, denn er steht auf Chips.

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