Preview: Wir haben «Good Company» angespielt

Die Management-Simulation vom Stuttgarter Entwickler Chasing Carrots ist noch in den letzten Zügen der Entwicklung. Wir konnten allerdings schon mal einen Blick auf die «Early Access» werfen.

Noch wird im eigenen Heim gewerkelt ... © The Irregular Corporation

Worum geht's?

Good Company ist ein Wirtschafts- und Aufbausimulator, in dem der Spieler als CEO eine Fabrik führt. Mit der Herstellung und dem Verkauf von neu erfundenen und systematisch verbesserten Geräten kämpft man sich an die Spitze der Wirtschaft. Nur durch perfekt durchdachte Logistik wird Ruhm und Geld greifbar.

Unsere Preview

Hö? Ich dachte, als Chef muss ich nichts tun und kann meine Mitarbeiter alles machen lassen? Dem ist auch so: Zumindest in Good Company können Mitarbeiter für verschiedene Arbeiten eingestellt werden, sei es nun einfaches Zusammenstecken von Bauteilen, Herstellen von Chemikalien oder das Transportieren von Materialien zwischen den Lagerpositionen.

Trotz allem muss man das eine oder andere Mal selber Hand anlegen, beispielsweise bei der Erforschung neuer Module, um bestimmen zu können, welcher Prototyp als nächstes am meisten Kohle einbringt. Ein weiterer Punkt, der vom Spieler selber übernommen wird, ist das Anlegen der Logistikpunkte, um Module und Rohstoffe koordiniert und effizient zu transportieren. Dies stellt sich als Knackpunkt des Spiels dar. Methoden, die bei kleineren Produktionen noch funktionieren, müssen bei Massenproduktionen oftmals über den Haufen geworfen werden. Spannend!

... und bald schon hat man etliche Mitarbeiter!
... und bald schon hat man etliche Mitarbeiter! © The Irregular Corporation

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es zwei Spielmodi in diesem Game: Zum einen die Kampagne, bei der man durch Missionen und Tutorials geführt wird, und der Freie Modus. Hier kann man machen, was man will. Jedoch wird der Freie Modus immer mit den gleichen Bedingungen gestartet. Das Ganze spielt sich in einer rustikalen industrialisierten Grafik ab, die mit klischeehafter Industriemusik unterstrichen wird. Hier wünscht man sich etwas mehr Abwechslung.

Im momentanen Zustand (Alpha-Version) lässt sich Good Company mit fehlenden Meilensteinen und Belohnungen im Freien Modus eher trocken spielen, es fehlt ein wenig der Reiz. Zusätzlich stört die Handhabung des Logistikmodus: Möchte man ein voll vernetztes Regal mit einem grösseren ersetzen, so müssen alle Knotenpunkte neu gelegt werden. Jedoch ist die Welt mit Liebe und dem Auge fürs Detail programmiert worden. Falls diese negativen Punkte und einige andere Kleinigkeiten aus der Welt geschaffen werden, empfiehlt sich dieser Titel für jene, die eine strategische Herausforderung suchen und allenfalls eine Vorliebe für technikbasierte Geräte mitbringen.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich das Game bis zur finalen Version weiterentwickelt. Ein weiteres Bild kann man sich schon mal vom witzigen Trailer machen.

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OutNow.CH