Wir schauen «Westworld»: Staffel 3, Episode 4 - The Mother of Exiles

Kleiner Spoiler-Alarm: Folge vier der dritten Staffel ist laut Freelancer Christoph die beste Westworld-Folge EVER. Und, schon gluschtig? Ausserdem treten mal alle Hauptfiguren in einer Folge auf.

© Sky Switzerland

Achtung: Dieser Text enthält Spoilers für Staffel 3 von Westworld.

Und bereits sind wir in der Mitte der 3. Staffel angekommen. In dieser 4. Episode führte Paul Cameron Regie, was insofern spannend ist, da er dies zum ersten Mal machte. Bisher war er vor allem als Chef-Kameramann der Serie in Erscheinung getreten.

Black is Back!

Ed Harris (William) is back! Und mit ihm seine Tochter Emily, oder ist das nur Einbildung? Schliesslich hatte er sie ja in Staffel 2 erschossen. Der Men in Black wird schlussendlich zum Mann ganz in Weiss. Emilys letzter Wunsch aus der vorangegangenen Staffel scheint in Erfüllung zu gehen.

Bernard und Stubbs sind in der realen Welt angekommen und Bernard erklärt Stubbs, wie er Dolores aufhalten will. Bei der Umsetzung des Plans geraten die beiden in grosse Schwierigkeiten. Dolores wiederum tätigt mit Caleb in einer Bank eine grosse Geldtransaktion, wobei der Schweiss von Caleb eine entscheidende Rolle spielt.

We'll always have Paris ... or not!

Serac und Maeve befinden sich derweil in einem Restaurant in Singapur und Serac versucht Maeve immer noch davon zu überzeugen, ihn im Kampf gegen Dolores zu unterstützen. Ganz beiläufig erfahren wir, dass die Stadt Paris nicht mehr existiert. Seracs Hintergrundgeschichte wird ganz kurz angedeutet. Hoffentlich sehen wir da in Zukunft noch mehr davon. Wenn man noch Zweifel an Serac‘s Skrupellosigkeit gehegt hatte, sie dürften nach dieser Folge verschwunden sein.

Erstmals in dieser Staffel haben sämtliche Hauptakteure ihren Auftritt. Und das alles in den ersten 15 Minuten. Später kommt sogar noch die Yakuza ins Spiel, wo es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus Shogun World gibt. Offenbar ist nichts unmöglich in dieser Serie.

WTF-erama

Es ist offensichtlich, dass die Serie langsam aber sicher auf den Staffelhöhepunkt zusteuert. Nach dieser Folge ist es allerdings schwer vorstellbar, wie das noch gesteigert werden soll. Denn eigentlich war dies vom Niveau her ein Staffelfinale.

Das war fraglos die beste Westworld-Folge aller 3 Staffeln. Angefangen von den witzigen Onelinern in der perfekten Dosierung über die farbliche Bild-Komposition bis zum Schluss mit nicht nur einem WTF-Moment, sondern gleich einer ganzen Reihe. Wobei es sich angefühlt hat, als würde eine Reihe von Dominosteinen hintereinander umkippen.

Das Talent der Autoren, mit den Publikumserwartungen zu spielen, zeigte sich in dieser Folge extrem. Die nächste Episode könnte vielleicht eine ruhigere werden, um ein wenig durchzuatmen. Wie das nach dieser furiosen Folge funktionieren soll, ist aber nur schwer vorstellbar.

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