Filmfestival «Visions du Réel» startet seine Online-Edition

Heute beginnt das drittgrösste Filmfestival der Schweiz. Doch nicht etwa wie üblich in Nyon, sondern bei dir zu Hause auf deinen Bildschirmen. Schaue dir bis zum 2. Mai jede Menge Dokumentarfilme an.

Bild aus «Wake Up on Mars» © Vision du Réel

Während man in Cannes immer noch die Nase rümpft, wenn man etwas von Online-Festival vernimmt, hat man beim Dokumentarfilmfestival Visions du Réel, welches jährlich normalerweise in Nyon stattfindet, seit Mitte März Vollgas gegeben, damit man die 2020er-Ausgabe online durchführen kann. Es ist ihm gelungen! Das Festival startet am 17. April und läuft bis zum 3. Mai 2020.

Die 130 Filme der offiziellen Selektion werden dabei in zwei Blöcken auf der Website des Festivals bereitgestellt. Der erste Teil wird vom 17. bis 24. April verfügbar sein. Darunter sind die Filme des Internationalen Wettbewerbs (Mittellange Filme und Kurzfilme) sowie die Sektion «Opening Scenes» (OS). Vom 25. April bis 2. Mai werden die Filme des Internationalen Wettbewerbs (Langfilme) und des Internationalen Wettbewerbs «Burning Lights» sowie die ausserhalb des Wettbewerbs programmierten Filme der Sektion «Latitudes» gezeigt. Die Filme der Sektion «Grand Angle» werden vom 25. April bis 3. Mai angeboten. Pro Tag gibt es dabei einen Film, der dann 24 Stunden lang gestreamt werden kann. Die fünf Jurys der nationalen und internationalen Wettbewerbe beraten und vergeben die Preise online. Die Liste der Gewinner wird am Sonntag, 3. Mai bekanntgegeben.

Um die Filme anschauen zu können, muss man lediglich einmal einen Account eröffnen. Wer mit der Filmflut überfordert sein sollte, der geht auf der Website auf «Sélection du jour» oder «Auswahl des Tages» . In dieser Sektion des Website empfiehlt das Festival jeden Tag immer nur eine kleine Auswahl von Filmen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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