«Google Stadia» ab sofort für zwei Monate kostenlos! Aber...

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann der Spiele-Streamingdienst vom Technologie-Giganten ab sofort für zwei Monate kostenlos genutzt werden. Die Schweiz geht aber leer aus.

Interessante Technologie - leider aber nicht bei uns. © Google

Diese Nacht hat die Game-Sparte von Google bekannt gegeben, dass wegen der aktuellen Corona-Krise ihr hauseigener Streamingdienst für Spiele kostenlos genutzt werden kann. Somit können neue und bereits registriere Benutzer zwei Monate lang den Dienst «Google Stadio Pro» geniessen. Aufgrund der wohl erhöhten Anzahl an Usern und um die Last im Internet tief zu halten, bietet Google aber vorerst nur noch 1080p statt 4K als Auflösung an. Ähnliche Szenarien haben bereits Netflix & Co. angewendet.

Leider aber ist Stadia in der Schweiz nicht verfügbar. Um Gebrauch des Dienstes zu machen, ist neben einem Google-Account auch die entsprechende App notwendig. Diese kann in der Schweiz aber nicht aufgefunden bzw. heruntergeladen werden. Somit begrenzt sich der Dienst aktuell auf folgende 14 Länder: Belgien, Kanada, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden sowie Vereinigtes Königreich und USA.

Google Stadia wurde am 14. November 2019 lanciert und soll es ermöglichen, gängige Games ohne Spielkonsole zu spielen. Dabei finden alle Grafik-Berechnungen im Rechenzentrum statt und es werden lediglich Bilder und Ein-/Ausgabe übertragen. Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, sind dafür spezielle Technolgien und Algorithmen notwending. Google ist mit Stadia aktuell der Vorreiter im Game-Streaming. Microsoft mit xCloud und Sony wollen bald schon auch einen eigenen Streaming-Dienst anbieten. Bis dann hoffentlich auch in der Schweiz.

Daniel Wick [daw]

Liebhaber von Action- und Thriller-Filmen. Aber hauptsächlich zockt Dani auf der Konsole, und zwar alles, was ihm in die Hände kommt. Sogar ein Game mit Super Mario als Tomb Raider würde er spielen. Ihn erschüttert nichts, schon gar nicht, seit er an der «Quinzaine des Réalisateurs» in Cannes war.

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