«The Mandalorian» Season 1: Recap Episode 3 - The Sin

Episode 3 beglückte Fans mit nicht nur einem einsamen Mandalorianer, sondern fuhr für sein Finale gleich ganz schwere Geschütze auf und bietet die wohl grösste «Fuck, Yeah!»-Sequenz der Serie bisher.

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Kurzinhalt

Von seiner erfolgreichen Mission zurückgekehrt, liefert der Mandalorian wie versprochen seine Beute, das Kind, an den zwielichtigen Auftraggeber (Werner Herzog) ab. Doch sobald er den Raum wieder verlässt und einen neuen Auftrag annehmen möchte, bekommt der harte Krieger Gewissensbisse und ein weiches Herz. Er beschliesst, den Knirps aus den Händen von Dr. Pershing zu befreien, der gerade ein wissenschaftliches Experiment mit dem Kleinen durchführen möchte. Doch mit einem hat der Mandalorian nicht gerechnet: der Hilfe seines Clans.

Review

Wow, es wird ja jede Woche besser! Regisseurin ‎Deborah Chow zeigt ein grosses Talent für Spannungsaufbau und epische Action. Die erste Hälfte ist eine Herausforderung für Fingernägelkauer (in Corona-Zeiten keine gute Idee) mit ihren ausgedehnten Spannungsmomenten. Wie der Titelheld mit den Remnant Stormtroopers aufräumt, ist nichts für die ganz Kleinen. So ist das Mass an Brutalität ziemlich überraschend für eine Disney-Show, und es werden keine Kompromisse gemacht.

Für Fans, welche sich schon länger mit den Strukturen der Krieger von Mandalore auseinandersetzen, und Fans von The Clone Wars dürfte das Finale zu Freudensprüngen führen. Der Moment, in dem die Jetpacks angefeuert werden, ist Star Wars pur und einer der grossartigsten Momente der Saga überhaupt.

Analyse und offene Fragen

Gut gespitzte Ohren konnten eine Stimme erkennen, die aufhorchen liess: John Favreau persönlich leiht einem der Manalorianer die Stimme. Der bis auf die Zähne bewaffnete grimmige «Heavy Infantry-Mando» hat eindeutig die brummlige Stimme Favreaus, auch wenn dies im Abspann unerwähnt bleibt. Nun fragt man sich natürlich, ob seine Figur irgendetwas mit Pre Vizla zu tun hat. Favreau ist nämlich nicht nur Co-Schöpfer von The Mandalorian, sondern hatte auch schon bei The Clone Wars seine Finger, oder besser seine Stimme, im Spiel.

Er sprach in der Animationsserie den Anführer der Death Watch. Diese war eine Truppe von Kriegern, die sich von den sonst friedliebenden Mandalorianern absplitterte und auf dem Mond Concordia Exil fanden. Da Vizla jedoch noch in den Klonkriegen ums Leben kam, ist es unwahrscheinlich, dass er hier wieder auftaucht. Vielleicht hatte er ja aber noch Nachkommen und Verwandte, die seine Tradition weiterführten und über die wir in den nächsten Folgen noch etwas erfahren werden?

Es bleibt auf jeden Fall spannender denn je, und mit The Sanctuary geht es schon bald weiter.

We have spoken!

Den OutCast-Recap dieser Mandalorian-Folge für die Ohren gibt es hier.

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