Wegen Coronavirus: Disney+ bei uns zu Beginn nur mit angezogener Handbremse

Da die Netzwerke in Europa momentan am Anschlag sind, wird die Streaming-Qualität auf Disney+ um mindestens 25 Prozent gesenkt. Härter trifft es derweil die Disney-Fans in Frankreich.

Screenshot «Disney+» © Disney

Am 24. März 2020 wird Disney+ auch endlich in grossen Teilen von Europa (darunter auch der Schweiz) streambar sein. Alle, welche jedoch gehofft haben, dass man sich sogleich die Star-Wars-Reihe in 4K geben kann, werden schnell merken, dass diese nicht wirklich geboten werden.

Dies hat mit einer Vorsichtsmassnahme von Seiten Disneys zu tun. Indem man die Streaming-Qualität um mindestens 25 Prozent senkt, will man die Netze entlasten, die momentan aufgrund des Coronavirus vor allem in Europa stark in Anspruch genommen werden.

«In Erwartung der hohen Verbrauchernachfrage nach Disney+ leiten wir proaktiv Massnahmen ein, um unsere Gesamtbandbreitennutzung in allen Märkten, die Disney+ am 24. März einführen, um mindestens 25 Prozent zu senken. In den kommenden Tagen werden wir die Überlastung des Internets beobachten und eng mit den Internet-Dienstleistern zusammenarbeiten, um die Bitraten weiter zu senken, damit sie nicht von der Verbrauchernachfrage überwältigt werden», so Kevin Mayer, Vorsitzender von Walt Disney Direct-to-Consumer and International.

In der Schweiz muss man froh sein, dass Disney+ wie geplant am 24. März starten wird. In Frankreich wurde Disney von der Regierung darum gebeten, den Start von Disney+ zu verschieben. Dieser Wunsch wurde erfüllt und so wird die Streamingplattform in unserem westlich gelegenen Nachbarland erst am 7. April 2020 an den Start gehen. Vor Disney haben bereits YouTube und Netflix ähnliche Massnahmen zur Netzwerkentlastung getroffen.

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Hollywood Reporter
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