Auch «Minions: The Rise of Gru» wird verschoben

Weil die Büros in Frankreich, in denen der Animationsfilm produziert wird, wegen des Coronavirus schliessen mussten, kann der Film nicht rechtzeitig für einen Release im Juli fertiggestellt werden.

© Universal Pictures International Switzerland

Universal Pictures ist gerade nicht zu beneiden. Eigentlich hätte 2020 das Jahr des Hollywood-Studios sein sollen. Man hatte Filme wie James Bond - No Time to Die, Fast & Furious 9 und Minions: The Rise of Gru im Programm. Alles Filme, die wohl mehr als eine Milliarde am weltweiten Box-Office eingespielt hätten. Doch COVID-19 machte Universal einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Nach der Verschiebung von Bond in den November 2020 und Fast & Furious 9 in den April 2021 wird nun auch Minions: The Rise of Gru nicht an seinem geplanten Kinostart veröffentlicht. Die Fortsetzung hätte Anfang Juli weltweit in die Kinos kommen sollen. Dies ist nun nicht mehr möglich, da Illumination Animation in Frankreich, wo der Film produziert wird, schliessen musste. Im Home-Office ist es leider nicht möglich, einen Animationsfilm von dieser Grösse fertigzustellen.

«Aufgrund des Ernstes der Lage in Frankreich schliessen wir vorübergehend unser Studio Illumination Mac Guff in Paris. Mit dieser Entscheidung halten wir uns an die Richtlinien der französischen Regierung und tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, während wir uns gleichzeitig um unsere Künstler und ihre Familien kümmern», so sagte Illumination-CEO Chris Meledandri in einer Pressemitteilung.

Meledandri weiter: «Dies hat zur Folge, dass wir Minions: The Rise of Gru nicht rechtzeitig für den geplanten weltweiten Start Ende Juni/Anfang Juli beenden können. Während wir alle mit dem Ausmass dieser Krise zu kämpfen haben, müssen wir die Sicherheit und den Schutz unserer Mitarbeiter über alles stellen. Wir hoffen, dass wir schon bald ein neues Releasedatum finden werden.»

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Variety
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