Universal findet Regisseurin für neuen «Dracula»-Film

Das Filmstudio macht Nägel mit Köpfen. Nachdem bereits James Wan für einen geplanten Monsterfilm verpflichtet wurde, soll nun auch Karyn Kusama ein klassisches Monster auf die Leinwand bringen.

Karyn Kusama am Set von «Aeon Flux» © Universal

Die Rechnung scheint für Universal aufzugehen: Der vergleichsweise günstig produzierte The Invisible Man spielte bereits mehr als 100 Millionen Dollar ein und so wird man diesen Weg mit Low-Budget-Monsterfilmen nun weitergehen. Während James Wan bei einer leichten Abwandlung der Frankenstein-Geschichte involviert ist, soll nun die Regisseurin Karyn Kusama einem der bekanntesten Monster zu einem weiteren Leinwandauftritt verhelfen.

Kusama (Girflight, Aeon Flux, Jennifer's Body) soll laut dem Hollywood Reporter einen neuen Dracula-Film inszenieren. Die Geschichte soll dabei in der heutigen Zeit spielen. Am Drehbuch arbeiten momentan Matt Manfredi und Phil Hay, mit denen Kusama bereits beim Nicole-Kidman-Cop-Thriller Destroyer zusammengearbeitet hat. Produziert wird der Film vom Studio Blumhouse, das sich auch für The Invisible Man verantwortlich zeichnete.

Universal hatte mit Dracula Untold den alten Blutsauger erst gerade vor sechs Jahren im Programm. Das Studio hätte jedoch nichts dagegen, wenn man diesen Film vergisst. Er sollte Teil des Dark Universe werden, doch da der Film hinter den Erwartungen blieb, wollte man mit The Mummy einen neuen Versuch mit dem Dark Universe starten, was jedoch auch ziemlich in die Hose ging. Die letzte Dracula-Produktion gab es erst gerade im Januar 2020. BBC und Netflix stellten eine TV-Mini-Serie auf die Beine, in der The Square-Star Claes Bang den Grafen spielte. In der Schweiz ist die dreiteilige Serie auf Netflix abrufbar. Hier geht es zu unserer Kritik.

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Hollywood Reporter
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