Eli Roth dreht Verfilmung von «Borderlands»

Vault Hunters, assemble! «Hostel»-Regisseur Eli Roth dreht nach dem «Death Wish»-Remake nun die Verfilmung des Ego-Shooters «Borderlands». Das Drehbuch schrieb «Chernobyl»-Autor Craig Mazin.

© Gearbox Software / 2K Games

Verfilmungen von Videospielen werden seit einigen Jahren immer beliebter. Aktuell ist der blaue Igel Sonic in den Schweizer Kinos zu sehen. Ganz am anderen Ende des Videospiel-Spektrums steht Borderlands, ein futuristischer, cartooniger, brutaler Shooter. Dieser wird nun von Eli Roth (The Green Inferno, Death Wish) in einen Spielfilm umgesetzt. Das Drehbuch steht bereits und wurde von Chernobyl- und The Hangover-Autor Craig Mazin geschrieben.

Die Borderlands-Franchise gehört mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Videospiel-Marken der Welt. Die Ego-Shooter-Reihe beinhaltet dreieinhalb Haupttitel - der dritte erschienene Teil spielt zwischen Teil 1 und 2 und heisst The Pre-Sequel - sowie ein humoristisch-narratives Spinoff. Im Spiel verbünden sich bis zu vier Vault Hunters, die auf dem Planeten Pandora - und später in der ganzen Galaxie - nach Schatzkammern suchen. Auf dem Weg dahin treffen sie allerlei skurrile Figuren, unter anderen die aufgedrehte Teenagerin mit Hang zur Explosivität namens Tiny Tina oder die grossbusige, aufgedunsene Barbesitzerin Mad Moxxi. Borderlands begeistert seine Fans vor allem mit einem fesselnden Gameplay-Loop und einer grossen Portion Humor. Roths grösste Herausforderung dürfte sein, den comic-haften Charme der Games und die skurrilen Figuren umzusetzen. Er freut sich aber in einem Tweet jedenfalls sehr auf den Job.

Ob auch beim Film die britische Band The Heavy den Titelsong beisteuert und ob überhaupt ein spezifischer Teil der Game-Reihe umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Einen Kinostart hat der Film noch nicht, die Produktion startet aber noch in diesem Jahr.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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