Neuer «Mulan»-Film von Disney ist nichts für Kinder

Nachdem die bisherigen Disney-Realfilm-Remakes in den USA alle die tiefste Freigabe bekommen haben, ist dies beim kommenden «Mulan» anders. Unter 13 Jahren kommt man ohne Begleitung nicht in den Film.

© Disney

Die Realfilm-Remakes grosser Animationsfilmhits waren für Disney bis jetzt regelrechte Geldmaschinen. Beauty and the Beast und The Lion King spielten beide über 1.2 Milliarden Dollar ein. Dem Maushaus kam dabei auch immer eine tiefe Altersfreigabe zugute, aufgrund derer die ganze Familie ins Kino gehen konnte. Beim Update von Mulan wird dies nun jedoch etwas anders sein.

Die amerikanische Freigabebehörde MPA hat Mulan die Freigabe PG-13 (ab 13 Jahren) gegeben. Ausschlag dafür haben «Szenen mit Gewalt» gegeben. Das ist nicht verwunderlich, zieht die Titelheldin im Film immerhin in den Krieg. Der Animationsfilm von 1998 bekam trotz der gleichen Story übrigens das G, die in den US-Kinos tiefstmögliche Freigabe, welche besagt, dass der bewertete Film keinerlei für Kinder ungeeignete Inhalte enthält. So ändern sich Zeiten.

Somit ist Mulan das erste Disney-Realfilm-Remake, welches nicht mit einer G- oder PG-Freigabe in die US-Kinos kommt. (PG ist eine Empfehlung an die Eltern, die Kids zu begleiten.) Eine 13er-Freigabe ist für Disney selbst jedoch nichts Neues. So tragen alle Pirates of the Caribbean-Filme sowie die Werke des Marvel Cinematic Universe diese Freigabe.

Eine Schweizer Altersfreigabe für Mulan ist noch nicht bekannt. Der Film kommt am 26. März 2020 in die hiesigen Kinos.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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