Nichts zu lachen: Harley Quinn bleibt hinter den finanziellen Erwartungen

Harley Quinn im Kino hätte eigentlich ein vielversprechendes Ding werden sollen. Nun sind die Zahlen der US-Kinos da und die durchgeknallte Dame kann den Erwartungen nicht entsprechen.

Nichts zu lachen für Harley! © 2020 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Wie hat es früher im Samstig-Jass jeweils geheissen: «45 aagseit, 33 gmacht, Differenz 12.» So oder ähnlich läuft es mit dem Kinostart von Birds of Prey: And the fantabulous Emancipation of One Harley Quinn, der die Erwartungen, welche Warner Bros. in die durchgeknallte DC-Heldin steckte, nicht erfüllen konnte, denn die grossen Massen der Kinobesucher blieben aus. Ein Einspielergebnis von 33 Millionen Dollar am ersten Weekend ist wohl kein Grund, um die grosse Party steigen zu lassen. Zum Vergleich: Shazam! sahnte am ersten Wochenende über 50 Millionen Dollar ab und ist keiner dieser DC-Filme, die Rekorde gebrochen haben. Der ungeliebte Suicide Squad schaffte 2016 sogar über 130 Mio. am ersten Wochenende.

Währenddessen spielen Will Smith und Martin Lawrence mit ihrem Bad Boys for Life weitere 12 Mio. ein und liefern damit den finanziell erfolgreichsten Teil der Filmreihe ab. Aktuell stehen die bösen Jungs weltweit bereits bei über 330 Mio. Wir erwarten ja, dass 1917 bei den Oscars ausgezeichnet wird und dann wohl nochmal ein bisschen Fahrt an den Kinokassen aufnehmen dürfte. Aktuell steht er auf Rang Drei der Charts und holte sich diese Woche nochmals 9 Mio. ab, was ihn in Amerika alleine auf über 130 Millionen Dollar bringt. International kommen noch 150 Mio. dazu.

Bei Dolittle harzt es weiterhin. Hier sind 160 Mio. weltweiter Einspiel sicher nicht genug, zumal mit einem Budget von 175 Millionen Dollar (ohne die grossen Werbekosten) gerechnet wird.

Nächste Woche (Valentinstag!) starten mit Fantasy Island, Sonic the Hedgehog und The Photograph drei völlig verschiedene Filme in den US-Kinos und dürften für jeden Geschmack etwas bieten. Ob Jim Carrey als Bösewicht Dr. Eggman mal wieder an den Kassen abräumen kann?

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Boxofficemojo
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Kommentare Total: 1

pps

Achtung: Der Vergleich mit Suicide Squad liegt zwar nahe, ist aber finanziell gesehen nicht wirklich angebracht: Birds of Prey hatte ein geschätztes Budget von 84 Millionen Dollar, Suicide Squad hingegen hat ganze 175 Millionen ausgegeben, die Ladys müssen also bei weitem nicht so viel eingespielen, damit es ein finanzieller Erfolg wird. Der Vergleich mit Shazam! ist viel passender, da war das Budget etwa 100 Millionen, allerdings kam der Film auch später im Jahr raus (näher an der Blockbuster-Season).

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