Taika Waititi soll einen "Star Wars"-Film drehen

Der Regisseur von wunderbaren Filmen wie "Hunt for the Wilderpeople", "Thor: Ragnarok" oder des kommenden "Jojo Rabbit" soll für Lucasfilm einen Film der Sternensaga umsetzen. Erfahrung hat er schon.

Waititi am Set von "Jojo Rabbit" © 20th Century Fox

Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi gehört zu den angesagtesten aktiven Regisseuren der Filmindustrie. Nachdem er sich einen Namen mit kleinen Indie-Projekten wie Boy, What We Do in the Shadows und Hunt for the Wilderpeople gemacht hatte, rief Marvel an, das Waitits Style und vor allem seinen Humor für das MCU wollten. Herausgekommen ist dabei der herrlich schräge und bunte Thor: Ragnarok. Sein Nachfolgewerk, Jojo Rabbit, wurde vor ein paar Tagen mit sechs Oscar-Nominationen belohnt. In die Schweizer Kinos kommt die Anti-Hass-Satire am 23. Januar 2020. Und nun hat anscheinend Lucasfilm den Regisseur kontaktiert.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, würde Lucasfilm Waititi gerne für einen kommenden Star-Wars-Film gewinnen. Das ist verständlich: Nach dem von vielen eher mässig aufgenommenen Rise of Skywalker will man mit einem nächsten Film die Fans wieder etwas besänftigen und wer könnte das besser als Waititi, der auch bei den Film-Fans ein hohes Ansehen geniesst. «Star Wars»-Erfahrung würde Waititi auf jeden Fall schon mal mitbringen, da er eine Episode der Disney+-Serie The Mandalorian umgesetzt hat.

Wenn Lucasfilm Waititi verpflichten würde, müssten sie jedoch eine Weile auf seinen Star-Wars-Film warten. Der Neuseeländer dreht gerade die Fussball-Komödie Next Goal Wins mit Michael Fassbender. Danach dreht er für Marvel Thor: Love and Thunder und zudem ist er bei Warner Bros. immer noch für die Real-Film-Umsetzung des Kult-Mangas Akira eingeplant.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Hollywood Reporter
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