Adventskalender der bewegten Bilder - Tag 21: «Pettersson und Findus 2 - Das schönste Weihnachten überhaupt»

Bald kommt die Verfilmung des Musicals "Cats" in die Kinos, doch CGI-Katzen gibt es schon lange. Findus heisst nicht nur das Rezept, sondern auch die animierte Katze in dieser Bilderbuchverfilmung.

© filmcoopi

Genre: Kinderfilm/Creepy-CG-Katzenfilm/Musical
Laufzeit: 80 Min.
Jahr: 2016 (Deutschland)
Regie: Ali Samadi Ahadi
Cast: Stefan Kurt, Hans Georg Pachmann, Roxana Samadi

Weshalb Pettersson und Findus 2 - Das schönste Weihnachten überhaupt ?

Es geht nicht mehr lange bis Regisseur Tom Hooper mit seiner Musicalverfilmung Cats die CGI-Katzen aus dem Sack lässt. Grund genug einen Blick auf eine der berühmtesten Bilderbuchkatzen zu werfen: Findus. Praktisch, dass es sich beim zweiten Film der Reihe um einen Weihnachtsfilm handelt.

Worum geht's?

Kater Findus ist so richtig in Weihnachtsstimmung und freut sich schon lange auf das "Grosse Fest der Freunde", wie er es nennt. Es kommt aber alles etwas anders, denn sein Herrchen Pettersson muss gerade jetzt in eine seiner Pechsträhnen geraten. Nicht genug, dass ihre idyllische Hütte bei einem Sturm völlig eingeschneit wird, Pettersson verletzt sich auch noch bei einem Schlittenunfall. Kann Weihnachten noch gerettet werden, oder muss Findus alles alleine erledigen und sich auch noch um sein Herrchen kümmern? So hat er sich das nicht vorgestellt!

Wie war's?

Viele Kinderfilme sind deshalb zeitlos, weil sie die Eltern nicht nerven und auch für diese Gags, eine Message oder sonst etwas Unterhaltsames einbauen. Diese Mühe macht sich dieser zweite Kinofilm mit den Bilderbuchhelden Pettersson und Findus nicht. Für die Kleinsten mag es lustig sein, wenn der olle Pettersson herumstolpert und am Schluss alles in einer Tanznummer ausartet, doch für mich war da leider nichts dabei. Es hilft auch nicht, dass man bei Findus auf Computeranimation gesetzt hat, die bereits zur Jahrtausendwende veraltet und seltsam ausgesehen hätte. Die Darsteller machen alle gute Miene zum bösen Spiel und blödeln sich gekonnt durch den harmlosen Film. Den Kindern kann man diesen ruhig vorsetzen, doch man selbst macht währenddessen wohl lieber den Haushalt.

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 2/6
Weihnachtsfaktor: 5/6

Marco Albini [ma]

2003 verfasste Marco seine erste Kritik auf OutNow und ist heute vor allem als Co-Moderator des OutCast tätig. Der leidenschaftliche «Star Wars»-Fan aus Basel gräbt gerne obskure Genrefilme aus, aber Komödien sind ihm ein Gräuel.

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. Twitter
  5. Letterboxd
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 
Datum
Quelle
OutNow.CH
Themen