Adventskalender der bewegten Bilder - Tag 18: «Home Alone»

Heute gibt es im OutNow-Adventskalender eine Dosis Nostalgie: «Home Alone» gehört zu den Filmen, die eine ganze Generation kennen und lieben dürfte und die nächstes Jahr ihren 30. Geburtstag feiert.

© Twentieth Century Fox Home Entertainment, Inc. All Rights Reserved.

Genre: Komödie/Family/Live-Action Cartoon
Laufzeit: 104 Min.
Jahr: 1990 (USA)
Regie: Chris Columbus
Cast: Macaulay Culkin, Joe Pesci, Daniel Stern

Weshalb Home Alone?

Hilfe, Midlife-Crisis: Fast schon dreissig Jahre sind seit 1990 vergangen! Home Alone war mein erster Film mit - wie ich es damals wohl formuliert hätte - «echten Menschen». Was hatte ich Angst vom Ofen im Keller, und wie cool fand ich Kevin! Mein Vater war von der gezeigten Gewalt etwas schockiert, aber ich hatte dabei ganz grossen Spass! Nicht nur wegen solchen Erinnerungen kehre ich immer wieder zu diesem Film zurück.

Worum geht's?

Die erweiterte Familie der McAllisters fliegt über die Weihnachtsfeiertage nach Paris. Am Morgen des Fluges verschlafen sie jedoch alle und müssen in einem Riesenstress zum Flughafen fahren. In der Aufregung vergessen sie ihren 9-jährigen Kevin (Macauly Culkin) zu Hause. Dieser hat sich am Abend zuvor noch sehnlichst gewünscht, dass seine Familie verschwinde und dementsprechend freut er sich nun, das riesige Haus ganz für sich alleine zu haben. Doch als er mitbekommt, dass zwei Einbrecher (Daniel Stern und Joe Pesci) einen Plan aushecken, um bei ihm einzubrechen, bekommt er es ein wenig mit der Angst zu tun.

Wie war's?

Home Alone hat sich super gehalten und gehört zu den absoluten Pflichtfilmen in der Wintersaison. Welches Kind wünscht sich schon nicht, einmal das ganze Haus für sich zu haben und jeglichen Schabernack zu treiben. Mit der Geschichte des unheimlichen Nachbarn, der sich als sanftmütiger Senior herausstellt und dem Moment mit dem falschen Nikolaus, hat der Film auch einige herzerwärmende Momente, die so richtig gut tun. Immer wieder wenn ich den Film schaue, fällt mir auf, wie spät die Szene mit all den Fallen kommt, welche mir als kleiner Bub natürlich am meisten in Erinnerung blieb: ungefähr 25 Minuten vor Schluss! Diese an die «Looney Tunes» erinnernde Sequenz ist dank Pesci, Stern und ihren beiden Stuntmännern immer noch ein Brüller. John Williams sorgt mit seinem zauberhaften Score dafür, dass die Weihnachtsstimmung nie abreisst und ich diese Tage noch einige Male «Somewhere In My Memories» summen werde. Home Alone ist für meine Generation nicht mehr aus dem Weihnachtsalltag wegzudenken, nicht nur weil er Schuld hat an so manchem Vornamen eines 90er-Kindes.

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 5/6
Weihnachtsfaktor: 5/6

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OutNow.CH
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