Adventskalender der bewegten Bilder - Tag 15: «A Cinderella Story: Christmas Wish»

Bei ihrem zweiten Einsatz als Helferelfe bleibt Petra dem Schnulzenthema treu und versucht sich am Weihnachtseintrag der "A Cinderella Story"-Filmreihe. Märchen und Weihnachten gehen ja immer, oder?

© Warner Bros. Entertainment Inc.

Genre: Romanze/Kitsch/Teen
Laufzeit: 85 Min.
Jahr: 2019 (USA)
Regie: Michelle Johnston
Cast: Laura Marano, Gregg Sulkin, Isabella Gomez

Weshalb A Cinderella Story: Christmas Wish

Weihnachten und Märchen gehören einfach zusammen. Als grosser Märchenfan kuschle ich mich im Dezember besonders gerne in eine Decke und schaue mir neue und alte Märchenfilme an. Auch die "A Cinderella Story"-Filmreihe war bisher recht okay. Es handelt sich dabei eigentlich weniger um eine Reihe als vielmehr um ein Label, denn die Filme haben nichts miteinander zu tun, ausser dass sie alle die bekannte Cinderella-Geschichte neu erzählen. Christmas Wish ist (unter anderem nach der Version mit Hillary Duff und Selena Gomez) der bereits fünfte Eintrag dieses Labels. Da kann man doch gespannt sein!

Worum geht's?

Kat Decker (Laura Marano) träumt von einer Karriere als Singer-Songwriter, doch die Aussichten sehen eher schlecht aus. Nach dem Tod ihres Vaters wird sie von ihrer Stiefmutter Deirdra (Johannah Newmarch) und ihren Stiefschwestern Joy (Lillian Doucet-Roche) und Grace (Chanelle Peloso) nämlich wie eine Dienstmagd behandelt. Ihren Traum vom Singen kann sie wenigstens bei ihrem Weihnachtsjob ausleben, denn sie darf als Elfe die Songs in Santa Land schreiben und singen. Dort lernt sie den neuen Santa-Darsteller kennen, mit dem sie sich gleich super versteht. Was sie nicht weiss: Hinter dem Bart von Sexy Santa steckt niemand Geringeres als Dominic Wintergarden (Gregg Sulkin), der Sohn des Milliardärs, dem Santa Land gehört. Als Kat eine Einladung zur Weihnachtsgala der Stadt bekommt, wagt sie schon fast, an ein Happyend zu glauben. Doch ihre Stieffamilie hat da ganz eigene Pläne...

Wie war's?

Eigentlich braucht es ja nicht viel, um eine so formelhafte Geschichte wie Cinderella einigermassen ansprechend filmisch umzusetzen. A Cinderella Story: Christmas Wish schafft das leider überhaupt nicht. Zwar hat es hübsche, sympathisch wirkende Darsteller, aber die Präsentation ist dafür mehr als dürftig. Das fängt schon mal bei den zahlreichen Autotune-Songs an, die in wirklich grauenhaft schlechter Weise (nicht-)lippensynchron vorgetragen werden. Weiter geht es zu den ziemlich dürftigen Tanzeinlagen; Gregg Sulkin mag ein sympathischer Darsteller sein, singen und tanzen kann er aber definitiv nicht. Und dann noch diese unglaublich gesuchte Story, die als Dreh- und Angelpunkt die Prämisse hat, dass die Protagonistin mit pinken Haaren überhaupt nicht wiederzuerkennen ist, obwohl man ihr Gesicht - Superman lässt grüssen - immer sehen kann. Okay.

Trösten kann man sich durch die attraktiven Jungdarsteller - die Hauptdarstellerin sieht ein bisschen aus wie eine jüngere Katy Perry - und die herzigen Kostüme. Da war der ursprüngliche A Cinderella Story tausendmal besser.

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 1/6
Weihnachtsfaktor: 3/6

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