Nicolas Cage spielt Nicolas Cage in einem Film über Nicolas Cage

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Cage in "Tokarev" © Ascot Elite

Nicolas Cage hat in den letzten Jahren unglaublich viele Filme produziert, wobei davon die wenigsten wirklich gut waren. Doch weil der Oscarpreisträger hohe Schulden hat, sagt er bei vielen Projekten lieber zu als ab. Genau diese Ausgangslage wird sich ein kommender Meta-Film zunutze machen.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, soll Nicolas Cage in The Unbearable Weight of Massive Talent sich selbst spielen. Cage versucht darin verzweifelt, eine Rolle in einem neuen Quentin-Tarantino-Film zu ergattern. Gleichzeitig macht ihm das angespannte Verhältnis zu seiner Tochter zu schaffen. Als wäre das nicht schon Stress genug, spricht er auch noch gelegentlich mit einer egoistischen 90s-Version seiner selbst. Diese Version kritisiert ihn, weil er zu viele beschissene Filme gedreht hat und deshalb nun kein Star mehr ist.
Aufgrund seiner Schulden sieht sich Cage dann gezwungen, auf der Geburtstagsfeier eines mexikanischen Milliardärs aufzutreten. Dieser Milliardär ist ein riesiger Fan von Cage und hofft, dem Star ein Drehbuch zu zeigen, an dem er gearbeitet hat. Während sich Cage immer mehr mit dem Milliardär anfreundet, wird der Schauspieler von der CIA darüber informiert, dass sein neuer Kumpel tatsächlich ein Drogenkartell-Boss ist, der die Tochter eines mexikanischen Präsidentschaftskandidaten entführt hat. Cage wird daraufhin von der US-Regierung rekrutiert, um Informationen zu beschaffen. Die Situation spitzt sich noch weiter zu, als der Milliardär Cages Tochter und seine Ex-Frau zu einer Versöhnung zu sich einlädt. Um seine Liebsten aus der Gefahrenzone zu bekommen, muss Cage nun die Rolle eines Lebens spielen.

Die Meta-Story soll dabei auch auf Werke wie Leaving Las Vegas, Face/Off und Gone in 60 Seconds anspielen. Laut Insidern soll das Skript an Adaptation., JCVD und Get Shorty erinnern. Die Tatsache, dass sich Cage mit einer ständig kritisierenden Version seiner selbst unterhält, lässt uns zusätzlich an den Oscar-Film Birdman denken, worin Michael Keaton von seiner titelgebenden Superhelden-Figur verfolgt wird. Für Regisseur und Drehbuchautor Tom Gormican soll der Film ein Liebesbrief an Nicolas Cage sein und hat nicht das Ziel, sich über den Schauspieler lustig zu machen. Noch fehlt die definitive Zusage von Cage, doch das Interesse an dem Projekt soll sehr hoch sein und dem Schauspieler ein Salär wie zu seinen besten Zeiten garantieren. Ob Cage dazu wirklich Nein sagen kann?

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hollywood reporter
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