"Tenet": Alles, was wir bisher über den neuen Film von Christopher Nolan wissen

Im nächsten Sommer bringt der Regisseur und Autor von "The Dark Knight" und "Inception" seinen neusten Film in die Kinos. Nun gibt es die ersten Details zum heisserwarteten Streifen.

Nolan am Set von "Interstellar" © Warner Bros.

Christopher Nolan ist neben seinen epischen Filmen auch für seine Geheimniskrämerei bekannt. So müssen unter anderem Schauspieler, die er für seinen Film verpflichten möchte, zum Regisseur nach Hause, um das Skript dort an Ort und Stelle zu lesen - mitnehmen darf man das Drehbuch nicht und digitale Kopien werden auch nicht verschickt. Nolan hat nun jedoch seine Crew beisammen und die Dreharbeiten sind momentan am Laufen. Aus diesem Grund haben wir recherchiert, was das Zeug hält, und präsentieren euch alles, was wir bisher über den neusten Film des Regisseurs von The Dark Knight, Inception, Interstellar und Dunkirk wissen.

Um was geht es?

Der Film mit dem Titel Tenet (dt.: "Grundsatz") erzählt eine epische, actionreiche Geschichte, die in der Welt der internationalen Spionage angesiedelt ist. Mehr wurde bisher noch nicht enthüllt. Mit der Spionagewelt ist Nolan bereits vertraut. In Inception betrieb das Team um Leonardo DiCaprio Industriespionage, indem es in die Träume seiner Zielpersonen eindrang. Nolan gilt als grosser James-Bond-Fan, also könnte Tenet eine Art Bewerbungsvideo für den ersten Bond nach Daniel Craig sein - nicht, dass Nolan dies aufgrund seiner exzellenten Filmographie überhaupt nötig hätte.

Wer spielt mit?

Michael Caine, der von Nolan als "Glücksbringer" bezeichnet wird, darf natürlich nicht fehlen. Der englische Oscarpreisträger spielte seit Batman Begins in jedem Film von Nolan mit - in Dunkirk sah man ihn zwar nicht, er war jedoch zu hören. Neben Caine haben sich weiter Aaron Taylor-Johnson, Kenneth Branagh, Clémence Poésy und Dimple Kapadia wichtige Rollen gesichert. Die Hauptrollen sollen aber Elizabeth Debicki, John David Washington und Robert Pattinson spielen. Das gibt Pattinson die Gelegenheit, Nolan über alle Batman-Sachen auszufragen. Denn Pattinson spielt im kommenden Batman-Film von Regisseur Matt Reeves den "Dark Knight".

Elizabeth Debicki in "The Man from U.N.C.L.E.", John David Washington in "BlackKklansman" und Robert Pattinson in "Life"
Elizabeth Debicki in "The Man from U.N.C.L.E.", John David Washington in "BlackKklansman" und Robert Pattinson in "Life" © Warner, Universal, Ascot Elite

Wer steht neben Nolan hinter der Kamera?

Nolan arbeitet nach Interstellar und Dunkirk zum dritten Mal hintereinander mit dem Kameramann Hoyte Van Hoytema zusammen, der unter anderem auch für die Bilder beim Bond-Film Spectre verantwortlich war. Der grosse Abwesende bei der Crew ist Hans Zimmer. Der deutsche Komponist arbeitet momentan an der Musik zu Denis Villeneuves Dune-Umsetzung und hat deshalb keine Zeit für Nolan. Es wurde jedoch erstklassiger Ersatz gefunden: Der Schwede Ludwig Göransson, welcher für den Score zu Black Panther den Oscar gewonnen hat, wird die Musik zu Nolans Spionage-Film komponieren.

Wo wird gedreht?

Wie sich das für einen richtigen Spionage-Film gehört, wird in mehreren Ländern gedreht. Die Crew will sieben Länder bereisen, darunter Estland, Grossbritannien, Italien und Indien. Zuerst geht es nach Estland, wo die Crew Ende Juni während 24 Stunden den Grossteil des Pärnu Highways für Dreharbeiten absperren wird. Nolan, Pattinson und Washington befinden sich bereits in Estlands Hauptstadt Tallinn, um sich auf die Dreharbeiten vorzubereiten.

Wird es wieder Szenen im IMAX-Format geben?

Jawohl, auch bei diesem Nolan-Film wird wieder mit IMAX-Kameras gedreht. Der ganze Film wird jedoch nicht in IMAX sein. Es wird sich um eine Mischung aus IMAX- und 70mm-Filmmaterial handeln.

Mit was für einem Budget wird gearbeitet?

Quellen besagen, dass der Spionage-Film um die 225 Millionen Dollar kosten wird. Damit ist der Film ein bisschen günstiger als The Dark Knight Rises (250 Millionen Dollar), aber teurer als The Dark Knight (185 Millionen), Interstellar (165 Millionen) oder Inception (160 Millionen). Dunkirk war da mit seinem Budget von 100 Millionen Dollar noch relativ günstig.

Wann ist der Schweizer Kinostart?

16. Juli 2020

In den kommenden Monaten werden wir euch selbstverständlich zu Tenet auf dem Laufenden halten.

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