Aladdin versenkt John Wick

An den US-Kinos hat Killer John Wick schon wieder ausgeballert. Aktuell steht ein blau animierter Will Smith oben, der sich selber den Wunsch nach einem Kassenhit erfüllt hat.

© Disney

Nach nur einer Woche an der Spitze der US-Kinocharts muss sich Ballermann Keanu Reeves mit John Wick: Chapter 3 Parabellum wieder vom Spitzenplatz verabschieden. Nochmals wurden knapp 25 Millionen Dollar eingespielt, und (wohl auch) deshalb ist der vierte Teil der Reihe beschlossene Sache.

Zugeschlagen hat diese Woche Disney. Einmal mehr schickt das House of Mouse eine Realfilmfassung eines Zeichentrickklassikers ins Rennen und holt sich mit Aladdin den Platz an der Sonne. Das Einspiel von 86 Millionen Dollar alleine in den USA zeigt, dass Disney hier wohl wirklich den Nerv des Publikums trifft. Nach Dumbo und vor The Lion King wird also wieder kräftig Kohle gescheffelt.

Avengers: Endgame schafft noch Platz drei. Den Rekord von Avatar hat man noch nicht gebrochen, aber es wird wohl in den nächsten Wochen so weit sein. Pokemon Detective Pikachu ist auch schon bei fast 120 Millionen allein in Nordamerika. Auch hier dürfte das Sequel bereits in Planung sein.

Neulinge wie der enttäuschend unspektakuläre Brightburn und Boosksmart haben mit den grossen und erfolgreichen Filmen an der Spitze der Charts nicht viel zu tun. Mit sieben und sechs Millionen Einspiel werden hier kleinere Brötchen gebacken.

Nächste Woche erwartet uns ein interessanter Dreikampf in den USA. Einmal geht mit Godzilla: King of the Monsters ein aufwändiges Actionspektakel an den Start. Dann lässt man den Rocketman (Biopic über Elton John mit Taron Egerton) aufs Publikum los, und wer es gerne etwas unheimlicher hat, guckt sich Octavia Spencer in Ma an.

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boxofficemojo
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