Mel Gibson wird zum Samichlaus

Nope, wir haben nicht den 1. April. Der Oscarpreisträger wird in "Fatman" den Nikolaus spielen, dem jedoch jede Menge Ungemach droht: Das Geschäft läuft mies und ein Auftragskiller ist hinter ihm her.

Gibson in "Daddy's Home 2" © Paramount

Mel Gibson war nach antisemitischen Äusserungen im Jahre 2006 eigentlich weg vom Fenster. Doch "Mad Mel" gelang mit dem Kriegs-Drama Hacksaw Ridge ein vielbeachtestes Comeback, welches ihm sogar eine Oscarnomination für die "Beste Regie" einbrachte. Bei Gibson läuft es wieder. Weiterer Beweis: die Hauptrolle in Fatman.

In der unanständigen Komödie wird man Mel Gibson als Weihnachtsmann sehen. Doch wird das Ganze wohl eher näher bei Bad Santa als bei Elf sein. Denn in Fatman läuft das Geschäft des Weihnachtsmannes so richtig schlecht. Als wäre das nicht schon genug, macht nun auch noch ein Auftragskiller auf ihn Jagd. Dieser ist vom 12-jährigen, vernachlässigten Billy angeheuert worden, nachdem der Junge nur ein Stück Kohle in seinem Weihnachtsstrumpf gefunden hat. Das klingt nicht unbedingt nach allerbester Familienunterhaltung.

Ian und Eshom Nelms haben das Skript zum Film geschrieben und werden auch Regie führten. Die Dreharbeiten sollen Anfang des nächsten Jahres in Kanada stattfinden, womit ein Kinostart kurz vor Weihnachten 2020 realistisch ist.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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hollywoodreporter
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