Oscars 2019: Keine Preisverleihungen in den Werbepausen

Um Zeit zu sparen, wollte die Academy vier Oscars während den Werbepausen verleihen. Das löste einen riesigen Protest in den Branche aus. Nun ist die Academy zurückgerudert.

Hat sich eingesetzt: Martin Scorsese © Paramount Pictures

Zu behaupten, dass die Vorbereitungen für die diesjährigen Oscar-Verleihungen turbulent verlaufen sind, wäre eine arge Untertreibung. Zuerst wollte man einen Oscar für "populäre Filme" einführen, dann gab es Probleme mit dem Host und dann hatte man in der letzten Woche das Gefühl, dass es eine gute Idee wäre, vier Oscars während den Werbepausen zu verleihen.

Vor allem Letzteres löste massive Proteste in der Filmwelt aus. Betroffen wären die Kategorien "Beste Kameraarbeit", "Bester Schnitt", "Bester Live-Action-Kurzfilm" und "Bestes Make-up" gewesen. Bekannte Filmschaffende wie Martin Scorsese, Quentin Tarantino und Roger Deakins sprachen sich gegen diese Pläne aus und haben anscheinend ein Umdenken bewirkt.

Die Academy vermeldet, dass bei der 91. Verleihung der Oscars nun alle Verleihungen live zu sehen sein werden. Also nicht mit Werbepausen-Oscars. Die Oscars werden in der Nacht vom kommenden Sonntag auf den Montag verliehen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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