Regisseur Paul King verlässt die Produktion zu Disneys "Pinocchio"-Realverfilmung

Da wird mal Pinocchios Nase nicht wegen einer Lüge, sondern wegen einer Überraschung lang. Regisseur Paul King ist aus der Produktion zu "Pinocchio" ausgestiegen. Disney steht mit offenem Mund da.

© Walt Disney Studios Home Entertainment

Vor zwei Tagen kam seitens Disney die Ankündigung zu einer Realverfilmung von "The Hunchback of Notre Dame". In Sachen "Pinocchio" sieht es hingegen aber plötzlich düster aus. Über die Feiertage zu Weihnachten hat Regisseur Paul King überraschenderweise die Produktion verlassen und zieht sich vom Film zurück. King hat ursprünglich die Regie zum dritten Paddington abgelehnt, um die Realverfilmung von "Pinocchio" drehen zu können. Auch Disney soll von seinem Abgang geschockt sein.

Seamus McGarvey, der Kameramann von "Pinocchio", den Paul King ins Boot holte, muss jetzt auch um seinen Job in dieser Produktion bangen. Er erklärte, dass King aus familiären Gründen ausstieg. Disney und sogar Tom Hanks sind daran, einen neuen Regisseur zu finden. Ist eine/r gefunden, kann auch die Crew neubesetzt werden. Somit könnte McGarvey seinen Kameramann-Posten verlieren.

Disney ist alles andere als begeistert, dass die Produktion zum Stillstand gekommen ist. Es könnte sogar von der Rede sein, den Film ganz abzublasen. Doch da gibt es ja noch Konkurrenz seitens Guillermo del Toro, der auch "Pinocchio" dreht - in einer Stop-Motion-Version für Netflix. Daher wird Disney wohl an ihrem Realfilm-Remake festhalten.

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