Fast & Furious-Produzent Neal H. Moritz verklagt Universal wegen "Hobbs and Shaw"

Verpflichtungen nicht eingehalten oder Geldgier? Es gibt offenbar Vertragsprobleme zwischen Moritz und Universal wegen des Filmes "Hobbs and Shaw". Der Produzent und das Studio sind auf Crash-Kurs.

Hobbs und Shaw sind zwei Figuren, die aus der "Fast & Furious"-Reihe stammen. Deshalb sollte auch der Produzent von "Fast & Furious" Neal H. Moritz auch an diesem kommenden Spin-Off beteiligt sein - das ist jedoch nicht der Fall. Vor Gericht will Moritz verlangen, dass er als Lead Producer wieder aufgenommen wird oder sonst muss Universal ihm mehrere Millionen Dollar Schadensersatz zahlen.

Universal vertrat den Standpunkt, dass Moritz seinen mündlichen Vertrag ändern muss oder sonst sein Name vom Film verschwindet. Das Studio bot ihm eine feste Entschädigung von 2 Millionen Dollar an, anstatt der mündlich vereinbarten 6%-pro-Dollar-Beteiligung. Mit dieser Änderung hätte Moritz einen finanziell schlechteren Deal für sich akzeptieren müssen, was für ihn überhaupt nicht in Frage kam. Schon bei den "Fast & Furious"-Filmen hatte Moritz mündliche Beteiligungs-Deals mit Universal, die vertrauensvoll vereinbart und eingehalten wurden.

Nachfolgende Gespräche führten aber zu keinem Ergebnis, weshalb Universal Moritz fallen liess, damit das Studio bei Hobbs and Shaw weiter vorwärtskommt. Nun geht es wohl vor Gericht weiter. Hobbs and Shaw kommt bei uns am 1. August 2019 in die Kinos.

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