"Werk ohne Autor": Das Video-Interview mit Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck

Wir trafen den Oscarpreisträger zum Gespräch und unterhielten uns über die grössten Herausforderungen, Perfektionismus sowie darüber, ob es eine noch längere Fassung als die Kino-Version geben wird.

© OutNow.CH/crs/swo

Mit seinem ersten Langspielfilm gleich mal den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewinnen: Das soll mal einer dem Zwei-Meter-Mann Florian Henckel von Donnersmarck nachmachen. Dem Kölner gelang dieses Kunststück mit dem meisterhaften Stasi-Drama Das Leben der Anderen, der heute als einer der besten deutschen Filme aller Zeiten gilt. Es zog ihn danach nach Hollywood, wo er mit Angelina Jolie und Johnny Depp den Thriller The Tourist drehte, der jedoch floppte.

Acht Jahre später ist von Donnersmarck zurück und präsentiert als seinen dritten Film das Epos Werk ohne Autor, in dem das Leben des fiktiven Künstlers Kurt Barnert während mehrerer Jahrzehnte gezeigt wird. Dabei liess sich der Regisseur und Drehbuchautor von dem Leben Gerhard Richters inspirieren, den von Donnersmarck auch einige Mal getroffen hat. Wie diese Zusammenarbeit war, erfährt man in unserem Interview, in dem OutNow.CH mit von Donnersmarck auch über Perfektionismus und die Länge des Filmes sprach.

Neben von Donnersmarck trafen wir auch Hauptdarsteller Tom Schilling. Hier geht es zu seinem Interview. Werk ohne Autor läuft seit dem 4. Oktober 2018 in den Schweizer Kinos.

An der Dresdner Kunstakademie lernt Kurt nach dem zweiten Weltkrieg die Studentin Ellie kennen und lieben. Während der junge Künstler versucht, einen eigenen Stil zu entwickeln, kommt er einem dunklen Geheimnis nahe, das seine und Ellies Familie miteinander verbindet.

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