Countdown to Halloween 2018 - Tag 2: No estamos solos

Am zweiten Tag des grossen Halloween-Specials verschlägt es Marco nach Südamerika. Ob es sich beim diesem peruanischen Horrorfilm um eine Trou­vail­le handelt, erfährt ihr nach dem Klick.

© Mideo Entertainment

Genre: Haunted-House-Demon-Possesion
Laufzeit: 76 Minuten
Jahr: 2016 (Peru)
Regie: Daniel Rodríguez Risco
Cast: Marco Zunino, Fiorella Díaz, Lucho Cáceres

Weshalb No estamos solos?

Mit Peru verbindet man vieles: Lamas, Inkas, Flötenmusik undsoweiter. Horrorfilme gehören nicht unbedingt in diese Liste. Deshalb, und weil ich bereits Ferien in diesem wunderschönen Land verbringen durfte, war ich neugierig auf diese Low-Budget-Produktion made in Lima.

Worum geht's?

Eine Familie zieht in ein neues Haus, in dem es, wie könnte es anders sein, spukt. Zuerst sieht nur die kleine Tochter Unheimliches, doch die Mutter glaubt nach einer Weile dann auch an Geister...

Wie war's?

Gut geklaut ist gut genug, scheint einer der Hauptgedanken von Regisseur Daniel Rodríguez Rico gewesen zu sein. Ich hätte eine Bingokarte mit den gängigen Elementen des modernen Hui-Buh-Horrors hervornenhmen können und kein Viereckchen hätte ohne Häkchen enden müssen. Von unheimlichen Puppen über den kleinen Ball, der unter den antiken Schrank rollt, bis zur Spieldose mit Clown wird nichts ausgelassen. Das ist alles gar nicht mal schlecht gemacht, und gerade das Sounddesign und dessen Räumlichkeit begeistert wortwörtlich. Aber es ist halt alles schon dagewesen und dies auch deutlich besser, so dass Horror-Routiniers sich hier wohl kaum die Fingernägel abknabbern müssen. Wenn dann zum Schluss noch der Exorzismus kommt, ist es dann auch eindeutig zu viel Geklautes...

Die nackten Zahlen

Filmbewertung: 3/6
Gruselfaktor: 3/6
Gorefaktor: 1/6
Anzahl Jumpscares: 9

Für Fans von...

The Conjuring
The Possession

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