David Mackenzie strafft seinen "Outlaw King" um 20 Minuten

Nach der Aufführung von "Outlaw King" auf dem Toronto Film Festival haben David Mackenzies Gefühle auf sensible Art Alarm geschlagen. 20 Minuten Straffung des Films sind die Folge.

Ja, was ist denn da passiert? Waren die Kritiken so vernichtend? Doch um die Reviews geht es gar nicht, David Mackenzie hat sie nicht mal gelesen, wie er sagt. Schon bei der Aufführung habe er fühlen können, wie das Publikum im Kinosaal war. Auf diese Art reagierte er sensibel. Mit anderen Worten: Da hat sich was nicht richtig angefühlt.

Jetzt heisst es: "Coming soon shorter". Der Regisseur erstellt einen Re-Cut und strafft den Film um 20 Minuten. Seine Laufzeit wird von 137 auf 117 Minuten gekürzt. Offensichtlich gab es einige, die glaubten, bis zum Höhepunkt habe es zu lange gedauert. Mit den Straffungen wird nun das Tempo des Filmes erhöht.

Den Re-Cut bekommen nun bald die Besucher des London Film Festival zu sehen. Und im November kommt dieselbe Fassung des Films auf Netflix.

Nun ja, unsere Kritik hat den Film nicht gerade mit Lob überschüttet. Nicht nur das Tempo, sondern auch andere Punkte wurden bemängelt. Ob jetzt die 20 Minuten kürzere Version den Film besser macht... eher zweifelhaft. Doch urteilt selbst.

Outlaw King läuft ab dem 9. November 2018 auf Netflix (nur 117 Minuten lang).

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Coming Soon.net
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