Die 16. Ausgabe des Fantoche ist eröffnet

Während den nächsten fünf Tagen wird das Animationsfilmfestival in Baden das Publikum mit kurzen und langen Hightlights der Animationskunst erfreuen. Schwerpunktthemen sind Lettland und "Sexytimes".

Nach der obligaten Eröffnungsrunde mit Apéro und aufwändiger Show zum Festivalnebenthema "Doucement sexy", bei der neben der aargauischen Politprominenz auch die griechischen Götter anwesend waren, startete gestern das Fantoche. Als erstes gab es wie jedes Jahr eine "Opening Selection" der eingereichten Kurzfilme zu sehen oder alternativ die Schweizer-Premiere des bewegenden, im Kambodscha zur Zeit der Roten Khmer spielenden Filmes Funan. Bei letzterem war auch der Regisseur Denis Do anwesend, der seinen sehr persönlichen Film gleich selbst anmoderieren durfte.

Bis Sonntag wird ein buntes Programm zu sehen sein. Dieses umfasst insgesamt 264 Kurz und Langfilme, darunter rund die 73 Kurzfilme aus 24 Ländern im Wettbewerb, 21 aktuelle Langfilme. Zudem gibt es AR- und VR-Experiences zum Ausprobieren, die Jubiläumsausstellung des GSFA, eine Swiss Industry Night gefolgt vom Fantoche Industry Day und diverse Workshops.

Neben dem Länderschwerpunkt Lettland (100-jähriges Staatsjubiläum) und dem Themenbereich Erotik im Animationsfilm hat Festivaldirektorin Annette Schindler dieses Jahr den Fokus besonders auf die Frauen gelegt, die zwar 46 Prozent aller Filme am Fantoche ausmachen, jedoch gerade in der Schweizer Filmförderung immer noch zu wenig berücksichtigt werden. Deshalb sind auch hinter den Kulissen vermehrt Frauen als Kuratorinnen und Jury-Mitglieder im Einsatz.

OutNow wird bis Sonntag live vor Ort sein und von den aktuellen Langfilmen berichten. Das komplette Programm findet ihr hier.

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Fantoche