Mark Wahlberg verteidigt neue Oscar-Kategorie

Seit die Academy letzte Woche mit der Einführung einer neuen Kategorie (popular film) überraschte, sind viele Filmschaffende verärgert. Der einzige, dem das gefällt, ist Mark Wahlberg.

Vergangene Woche gab die Academy Of Motion Pictures Arts and Sciences gleich mehrere Neuerungen bei den Oscars bekannt. Die Oscar-Show wird auf die Gesamtdauer von drei Stunden gekürzt und die Verleihung "unwichtiger" Nebenkategorien in die Werbepausen verschoben. Grund aber für den weltweiten Ärger bei den Filmschaffenden löste die Einführung der neuen Kategorie für den populärsten Film aus. Wie genau die Auszeichnung in dieser Kategorie vonstattengehen soll, ist noch nicht bekannt, jedoch spaltet sie bereits jetzt die Filmemacher in zwei Lager - die meisten finden diese Entwicklung mehr als fragwürdig. Doch Mark Wahlberg benutzt bei der Premiere zu seinem neusten Film Mile 22 nur positive Worte für die neue Ausrichtung der Oscars: "Vielleicht hätten wir schon ein paar gewonnen, wenn es die Kategorie schon länger gäbe. Wir hatten einige finanziell sehr erfolgreiche Filme und wir denken, dass diese durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient hätten." Über den Entscheid der Academy zeigt sich Wahlberg also sehr zufrieden, aber auch er mache zum grössten Teil nur Filme, um das Publikum zu unterhalten.

Ob die neue Kategorie die stetig sinkenden Zuschauerzahlen stoppen kann, ist fraglich - denn die genauen Bedingungen, wie das Ganze ablaufen soll, wurden noch nicht bekanntgegeben. Für Rob Lowe (How to Be a Latin Lover) ist das Filmgeschäft aber auf jeden Fall schon gestorben - der Schauspieler machte auf Twitter seinem Ärger Luft. Genauso wie Elijah Wood (The Trust), welcher auf den Popularitäts-Oscar keine Worte mehr fand, ausser einem vielsagendem "Oof". Von den Neuerungen kann man sich schon an der 91. Oscar-Verleihung überzeugen lassen (oder eben nicht), welche am 24. Februar 2019 über die Bühne gehen wird.

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Variety
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