"Guardians of the Galaxy Vol. 3": Kevin Feige will James Gunn zurückholen

Nicht nur der "Guardians"-Cast möchte James Gunn zurück, jetzt macht sich auch noch Marvel Studio-Boss Kevin Feige für den Regisseur stark - dieser versucht Disney umzustimmen.

Das Drama nimmt kein Ende: Nach dem Rauswurf von Guardians of the Galaxy-Macher James Gunn hatte sich der "Guardians"-Cast in einem offenen Brief hinter ihren Regisseur gestellt, und Dave Bautista hat öffentlich ausgesagt, dass er ohne Gunn nur noch wegen vertraglichen Bedingungen den dritten Film machen würde. Nun veröffentlichte ein amerikanisches Branchenmagazin einen Bericht, dass auch die Marvel Studios, allen voran Kevin Feige, sich bei Disney für James Gunn einsetzen werde. Demnach versucht Marvel Disney zu überzeugen, einem Kompromiss zuzustimmen, welcher James Gunn für Guardians of the Galaxy Vol. 3 zurückbringen würde. Wie genau dieser Kompromiss aussehen soll, ist aus dem Artikel nicht herauszulesen. Ein anderes Branchenblatt vermeldete vor einigen Tagen etwas über einen anderen Kompromiss: Disney wolle weiterhin das Guardians of the Galaxy Vol. 3-Skript nutzen, aber James Gunn nicht als Regisseur mit dabeihaben.

Der Drehbeginn war für diesen Herbst 2018 vorgesehen gewesen - von daher bleibt nicht viel Zeit, um über mögliche Kompromisse zu verhandeln. Und Disney will unbedingt mit Guardians of the Galaxy Vol. 3 auf Kurs bleiben und diesen 2020 veröffentlichen. Mit Gunns Rauswurf entfachte Disney nicht nur bei der "Guardians"-Crew eine richtige Rebellion, auch Marvel kann und will sich nicht mit diesem Entscheid zufrieden geben - weil man sich mehr als bewusst ist, dass das Franchise ohne Gunn nicht funktionieren kann. Dass Gunn jetzt so viel Unterstützung bekommt, könnte daran liegen, dass er sich für die bedenklichen Tweets (er machte Witze über Vergewaltigung und Pädophilie) schon vor Jahren entschuldigt hatte und dies noch vor seiner Zeit bei Disney lag. Ausserdem wurden diese von seinen politischen, rechten Gegnern hervorgeholt.

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