Nach "Solo"-Flop: Produktion zu "Star Wars"-Spin-offs angeblich gestoppt

Vermutlich wird es in nächster Zeit keinen Obi-Wan- oder Boba-Fett Film geben. Die Arbeiten zu allen "A Star Wars Story"-Filmen sind nach Berichten gewisser Quellen angeblich gestoppt worden.

Nach dem Flop von Solo: A Star Wars Story an den weltweiten Kinokassen will Lucasfilm angeblich alle Projekte zu den "A Star Wars Story"-Spin-offs streichen. Geplant waren ein Boba-Fett-Film und eine Verfilmung über die Abenteuer des Obi-Wan Kenobi. Stephen Daldry war anscheinend bereits als Regisseur für den Obi-Wan-Film verpflichtet worden, und Ewan McGregor sollte ein weiteres Mal den Jedimeister spielen. Die Vorbereitungen seien schon am Laufen und der Drehbeginn für Anfang 2019 geplant gewesen. Nachdem Gespräche mit dem Regisseur James Mangold über einen Boba-Fett-Film geführt wurden, liege dieses Projekt nun auch auf Eis.

Die Einzelfilme bereiteten immer wieder Probleme und so will man vermutlich ganz auf die Marke "A Star Wars Story" verzichten. Das Projekt zu einem Boba-Fett-Film scheiterte schon viel früher. Mit Josh Trank war auch hier bereits ein Regisseur engagiert, aber Lucasfilm zog kurz vor der offiziellen Bekanntgabe die Notbremse.

Wenn an dem Gerücht etwas Wahres dran ist, will man in Zukunft lieber mehr Reihen produzieren anstatt Einzelfilme. Star Wars: Episode IX von J.J. Abrams soll im Dezember 2019 in die Kinos kommen. Für 2020 wäre demnach jetzt ein Platz für ein Projekt frei, da es ja angeblich keinen Obi-Wan-Film geben soll. In diesem Jahr könnte also der erste Film der Rian-Johnson-Trilogie in die Kinos kommen.

Es bleibt spannend, vor allem wie sich Lucasfilm selbst zu seinen Plänen für das "Star Wars"-Universum äussern wird.

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