Japanischer Film gewinnt in Cannes

Der japanische Regisseur Hirokazu Koreeda gewinnt für seinen Film "Shoplifters" die goldene Palme, Spike Lee den Grossen Preis der Jury. Nur Trostpreise gab's für die Frauen.

Szene aus dem Palmengewinner "Shoplifters" © cineworx

Einen "Film zum Gernhaben" nannten wir den Gewinner der Goldenen Palme in unserer Kritik. Darin geht es um eine Familie, die nicht viel Geld hat und so auch mal im Supermarkt was mitgehen lässt.

Den grossen Preis der Jury gewann mit Spike Lee (BlacKkKlansman) ein Vertreter aus Hollywood. Das Nachsehen hatten - trotz Jurypräsidentin Cate Blanchett - die Frauen, die sich mit dem Jurypreis (Nadine Labaki) bzw. dem Drehbuchpreis (Alice Rohrwacher) begnügen mussten.

Und dann wäre da noch Jean-Luc Godard. "Ja, der ist irgendwie schon noch wichtig, aber wir wissen jetzt auch nicht recht, wie man mit dem Typ umgehen soll", scheint sich die Jury wohl gedacht zu haben. Auf jeden Fall hat sie schwuups die Extra-Auszeichnung "Special Palme d'Or" für die französische Regielegende kreiert.

Et voilà alle Gewinner:

Goldene Palme:
Shoplifters - Hirokazu Koreeda
Unsere Kritik zum Film

Grosser Preis der Jury:
BlacKkKlansman - Spike Lee
Unsere Kritik zum Film

Beste Regie:
Pawel Pawlikowski - Cold War
Unsere Kritik zum Film

Beste Schauspielerin:
Samal Yeslyamova - Ayka
Unsere Kritik zum Film

Bester Schauspieler:
Marcello Fonte - Dogman
Unsere Kritik zum Film

Bestes Drehbuch:
Nader Saeivar - Three Faces
Unsere Kritik zum Film

Alice Rohrwacher - Lazzaro felice
Unsere Kritik zum Film

Jurypreis
Capharnaüm - Nadine Labaki
Unsere Kritik zum Film

Special Palme d'Or
Le livre d'image - Jean-Luc Godard
Unsere Kritik zum Film

OutNow.CH war während zehn Tagen an der Croisette vor Ort und hat alle Wettbewerbsbeiträge sowie zahlreiche weitere Filme gesehen. Alles dazu findet ihr in unserem Cannes-Special.

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