Lars von Triers "The House That Jack Built" sorgt in Cannes für Empörung und Zuschauerflucht

Na, was haben die Leute denn erwartet?! Der dänische Provokateur hat in Cannes seinen Serienkiller-Film vorgestellt. Das Gezeigte war für viele deutlich über der Grenze des Ertragbaren.

© Ascot Elite

Nachdem der "Persona non grata"-Status von Lars von Trier aufgehoben wurde, durfte der Däne während der 71. Ausgabe des Cannes-Filmfestivals seinen neuen Film vorstellen. Darin geht es um einen von Matt Dillon gespielten Serienmörder. von Trier ist bisher nicht gerade mit Filmen aufgefallen, welche die Nerven des Zuschauers schonen. Dies ist auch bei seinem neusten Film nichts anders und so sahen dann auch die Reaktionen entsprechend aus.

So haben bei der Weltpremiere über 100 Zuschauer den Film vor dem Ende verlassen und danach über Social Media Wörter wie "ekelhaft" und "Folter" in Verbindung mit The House That Jack Built verbreitet. Jene, welche bis zum Schluss geblieben sind, gaben dem Film dann eine Standing Ovation, die stolze sechs Minuten anhielt. Der Film ist also ein klarer Fall von Hate it or Love it".

Unsere Cannes-Review zu The House That Jack Built könnt ihr hier lesen.

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