"Rampage" vs "A Quiet Place"

Nachdem "Rampage" mit grossem Brimborium vermarktet wird und in den USA die Spitze der Kinocharts übernahm, sieht es in Spielwoche Zwei etwas anders aus. Die Konkurrenz kommt auf ganz leisen Sohlen...

Leise am Krawallbruder vorbei!

Ja, was ist denn da passiert? Hat das US-Publikum schon genug von Dwayne Johnson und seinem Rampage: Big meets bigger? In seiner zweiten Spielwoche fällt der lautstarke Actionfilm nämlich auf Platz Zwei in den Kinocharts zurück und muss den Spitzenplatz einem Thriller überlassen, der quasi sein tonmässiges Gegenteil ist - A Quiet Place.

In John Krasinski's ultraspannenden Film wird bekanntlich fast nichts gesprochen. Aus gutem Grund, denn sonst kommen die Monster und fangen an, ihre Opfer zu jagen. A Quiet Place spielte sich mit 22 Millionen Dollar auf Platz Eins der wöchentlichen Hitparade. Konkurrent Rampage: Big meets bigger liegt nur eine Million dahinter. Um das Budget aber einspielen zu können, muss «The Rock» noch etwas Gas geben. Da fehlt noch ein Stückchen...

Rang Drei und Vier gehen an Neulinge. I feel pretty, die Komödie mit Amy Schumer, hat dabei aktuell die Nase etwas vorn. Da muss sich Super Troopers 2 noch hinten anstellen, schafft aber mit knapp 15 Millionen einen respektablen Einstieg. Der Erstling, Super Troopers von 2002, holte sich damals «nur» 6 Millionen am Startweekend.

Truth or Dare und Ready Player One folgen dahinter, wobei beide Filme ihr Budget eingespielt haben. Werden wir da Sequels erwarten können?

Nächste Woche steht alles im Zeichen von Avengers: Infinity War. Wer gleichzeitig mit dem Über-Blockbuster des Jahres startet, dürfte an den Kassen keine Chance haben. Auch wenn Filme wie Kings (Halle Berry und Daniel Craig) und The Escape of Prisoner 614 (mit Ron Perlman) trotzdem als Marvel-Alternativprogramm ins Rennen gehen.

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Boxofficemojo
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