Ridley Scott findet "Blade Runner 2049" viel zu lang und hat Pläne für einen dritten Teil

Jetzt wo der Kino-Release durch ist, äussert sich Produzent Ridley Scott zur Fortsetzung seines Sci-Fi-Klassikers. Dabei wird er brutal ehrlich - und schiebt sich dabei auch noch eine Teilschuld zu.

Der unserer Meinung nach grossartige Blade Runner 2049 war leider nicht der erhoffte Box-Office-Erfolg. Bei einem Budget von 150 Millionen Dollar (ohne Marketingkosten) spielte der Film "nur" 259 Millionen Dollar ein. Da wurde definitiv mehr erwartet. Jetzt, wo der Film aus den Lichtspielhäusern ist und der Home-Cinema-Release bevorsteht, tut Produzent Ridley Scott in einem Interview mit Vulture seine Meinung zum Film kund.

"Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage. Blade Runner 2049 war verdammt nochmal viel zu lange. Dabei ist es auch meine Schuld. Grosse Teile des Drehbuchs stammen von mir." In einem Interview sagte Scott weiter, dass der Film viel zu langsam sei und er ca. 30 Minuten aus der 164-minütigen Laufzeit herausgekürzt hätte.

Auch wenn die Rechnung am Ende nicht ganz aufging, hofft Scott trotzdem auf eine Rückkehr in das Blade-Runner-Universum. "Ich hoffe, dass wir das tun können. Ich denke, dass es da noch eine weitere Geschichte zu erzählen gibt. Ich hätte sogar schon eine parat, die man nun entwickeln müsste. Da gebe es also wirklich noch was zu tun."

Achtung, Spoiler zu Blade Runner 2049:

Es ist gut möglich, dass Ridley Scott die bevorstehende Replikanten-Revolution meint, welche im Film von Denis Villeneuve angedeutet wird. Hoffen wir einfach, dass wir nicht weitere 30 Jahre auf eine Fortsetzung warten müssen.

Blade Runner 2049 erscheint am 15. Februar 2018 auf UHD, Blu-ray und DVD.

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vulture
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