"Dunkirk" Christopher Nolans Verbot von Stühlen und Wasserflaschen

Mit "Dunkirk" hat Christopher Nolan erneut einen grossartigen Film geschaffen. In einem Interview enthüllten nun zwei Schauspieler, was etwas gewöhngsbedürftig am Set eines Nolan-Filmes ist.

Christopher Nolan hat ein paar Regeln, wenn er einen Film dreht: Er möchte nicht digital, sondern auf echtem Film drehen, und auf Spezial-Effekte soll so gut es geht verzichtet werden. Zwei Forderungen, die ganz schön normal klingen - vor allem wenn man hört, worauf Nolan weiter Wert legt.

In einem Interview gab Oscarpreisträger Mark Rylance, der im Film einen Bootsfahrer spielt, Folgendes zu Protokoll: "Er benutzt viele alte Techniken, damit das Ganze so real wie nur möglich wirkt. Dazu gehören auch die Flammen auf dem Wasser und die Leute, die darin schwimmen. Er möchte die Post-Produktions-Zeit so gut es geht minimieren. Er verlangt weiter, dass es auf seinem Set keine Stühle oder Wasserflaschen für die Schauspieler gibt."

Co-Star Barry Keoghan weiter: "Flaschen können eine unglaubliche Ablenkung sein. Die Geräusche, die sie machen. Sie sind fast wie Spielzeuge, mit denen man herumspielen kann. Das Fehlen von Stühlen derweil ist vor allem dazu da, dass man immer bereit ist."

Sehr speziell, das Ganze, aber wenn am Ende sowas wie Dunkirk dabei rauskommt, beschweren wir uns in unseren bequemen Kinosesseln nicht.

Dunkirk läuft weiterhin in den Schweizer Kinos.

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