"Dunkirk" ist Christopher Nolans kürzester Film seit seinem Erstling

Meisterregisseur Nolan drehte seit "Batman Begins" nur noch Filme, die weit über zwei Stunden gingen. Doch sein neustes Werk, der Kriegsfilm "Dunkirk", liegt deutlich unter dieser Marke.

Auch in diesem Jahr müssen die Kinofans wieder einiges an Sitzfleisch aufbringen, um die Blockbuster-Saison zu überleben. Kaum ein grosser Film heutzutage ist kürzer als zwei Stunden. So ist Wonder Woman 141 Minuten lang, Transformers: The Last Knight dauert 149 Minuten, während auch Valerian auf stolze 137 Minuten kommt. In einer solchen Grössenordnung hätte man eigentlich auch Christoper Nolans Kriegsfilm Dunkirk erwartet. Die letzten Filme des Regisseurs, Interstellar und The Dark Knight Rises, dauerten 169 bzw 164 Minuten. Doch Nolan überrascht alle.

Dunkirk ist nämlich verglichsweise kurze 107 Minuten lang. Der Film zeigt von Nazis eingekesselte Soldaten, die auf Rettung vom englischen Festland warten. Erzählt wird das Ganze aus drei verschiedenen Sichtweisen. Eine kürzere Laufzeit in der Filmographie von Nolan hat nur sein Erstlingswerk Following, den er mit 6000 Dollar drehte und der eine Laufzeit von 69 Minuten aufweist.

Dunkirk kommt am 27. Juli 2017 in die Kinos.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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hollywoodreporter
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