Zack Snyder zieht sich wegen Familientragödie von "Justice League" zurück

Ein Todesfall in der Familie hat den Regisseur dazu veranlasst, sich vom Abschluss der DC-Comic-Verfilmung zurückzuziehen. Ein Ersatz ist aber schon parat - und der ist hochkarätig.

Zack Snyder, hier mit Batman-Darsteller Ben Affleck

Von einer traurigen Wende berichtet The Hollywood Reporter: Bei den geplanten Nachdrehs von Justice League, dem heiss erwarteten Zusammentreffen der Superhelden aus den DC-Comics, wird Regisseur Zack Snyder nicht dabei sein. Grund ist der Tod seiner 20-jährigen Tochter Autumn, die sich im März das Leben genommen hat.

Ursprünglich hatte Snyder geplant, die Tragödie im engsten Familienkreis zu verarbeiten und nach einer kurzen Auszeit für den Abschluss des Blockbusters nach London zu reisen. Doch nun haben er und seine Frau Deborah, die als Produzentin am Film mitwirkt, sich dagegen entschieden. Es sei nicht die richtige Zeit, um die Familie zu verlassen. Der Film liege ihm zwar am Herzen, aber nun sei es wichtiger, das Ereignis zu verarbeiten und Zeit mit seinen anderen Kindern zu verbringen.

Nachdem erst eine Verschiebung des Startdatums (17. November 2017) diskutiert wurde, haben Snyder und Warner Bros. vereinbart, dass ein Ersatz-Regisseur einspringen soll, der die Nachdrehs und die Post-Produktion übernehmen soll. Die Wahl fiel dabei auf niemand Geringeren als Buffy the Vampire Slayer-Erfinder Joss Whedon. Whedon kennt sich bei Comics bekanntlich hervorragend aus, hat er doch bei den zwei Avengers-Filmen Regie geführt, selber Comics geschrieben und ein (leider nie umgesetztes) Wonder-Woman-Script verfasst. Erst vor Kurzem gab Warner Bros. bekannt, dass er einen geplanten Batgirl-Film umsetzen soll. Der Regie-Wechsel soll allerdings keine inhaltlichen Änderungen am Film mit sich bringen.

Wir wünschen Zack Snyder und seiner Familie alles Gute in dieser schwierigen Zeit.

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The Hollywood Reporter
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