Christopher Nolan: "'Dunkirk' ist kein Kriegsfilm"

Die amerikanische Freigabebehörde durfte "Dunkirk" schon sehen und hat dem Werk eine Freigabe "ab 13" gegeben. Eine eher tiefe Freigabe für einen Kriegsfilm. Nolan erklärt nun die Gründe.

Diesen Sommer bekommen wir endlich den neusten Film von Christopher Nolan. Der Kriegsfilm Dunkirk wird eine der grössten Schlachten des Zweiten Weltkriegs zeigen. Die Schlacht von Dünkirchen fand Ende Mai/Anfangs Juni 1940 statt. Belgier, Briten und Franzosen waren von der deutschen Armee eingekesselt. Als man die Truppen evakuieren wollte, kam es zum Gefecht. Nolan hat aus diesen wahren Begebenheiten einen epischen Kriegsfilm gemacht. Doch allzu viel Blut wie in Saving Private Ryan oder Hacksaw Ridge sollte man in dem Film nicht erwarten. Denn die US-Freigabebehörde MPAA hat dem Film eine Freigabe "ab 13" mit der Begründung "Intensive Kriegsszenen und ein paar Fluchwörter" gegeben. Angesprochen auf diese für einen Kriegsfilm ungewöhnlich tiefe Freigabe, äusserte sich Nolan nun folgendermassen:

"Alle meine Blockbuster hatten eine Freigabe "ab 13". Es ist eine Freigabe, mit der ich sehr gut arbeiten kann. Dunkirk ist für mich kein Kriegsfilm. Es ist eine Überlebensgeschichte und vor allem ein Spannungsfilm. Der Film wird ein hohes Level an Intensität haben, aber sich nicht gross auf die blutigen Aspekte der Schlacht konzentrieren, was schon genug andere Filme gemacht haben. Wir versuchen eine andere Herangehensweise und versuchen Intensität auf eine andere Art zu erreichen."

Laut Nolan wird Dunkirk aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: Erstens aus der Sicht der Soldaten, zweitens aus jener der Männer auf den herannahenden Rettungsboten und zu guter Letzt aus jener eines Kampfflugzeugpiloten, welcher von Tom Hardy gespielt wird.

Dunkirk kommt am 27. Juli 2017 in die Kinos.

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abcnews
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