J.K. Simmons durfte sich seine "La La Land"-Rolle aussuchen

Für seine Rolle als sadistischer Lehrer in Damien Chazelles "Whiplash" gewann Simmons seinen ersten Oscar. Auch für sein Nachfolgeprojekt wollte Chazelle Simmons unbedingt am Bord haben.

Seit dieser Woche läuft La La Land auch in unseren Kinos. Es ist ein Film, in dem Ryan Gosling und Emma Stone im Mittelpunkt stehen und nicht viel Platz für andere Schauspieler ist, die sich in den Vordergrund spielen können. Doch trotzdem wollte Damien Chazelle unbedingt den grossartigen J.K. Simmons an Bord haben, mit dem er schon Whiplash drehte. Es kam deshalb zur folgenden Situation, beschrieben von Simmons selbst:

"Während den Dreharbeiten zu Whiplash gab mir Damien das Drehbuch zu La La Land und sagte, dass es in diesem Projekt nicht wirklich eine grosse Rolle für mich gäbe. Aber er wünschte sich, dass ich mir zwei Rollen anschaue und mich dann für eine entscheide. Ich wählte die Rolle des Typen, der Jazz hasste. Der andere Part wäre jener von Mias (Emma Stone) Vater gewesen".

Es ist wirklich ein nicht allzu langer Auftritt. Aber ein witziger, wenn man sich Simmons' Rolle in Whiplash in Erinnerung ruft. Dort spielte er einen Mann, der von Musik geradezu besessen war. Simmons sieht man in La La Land also leider nicht lange auf der Leinwand, doch verspricht er mehr Material: "Damien hat in den Szenen zwischen mir und Ryan die Zügel sehr locker gelassen, sodass wir wie verrückt improvisieren konnten. Auf der DVD gibt es dann viel Comedy Gold zu entdecken."

La La Land läuft momentan in den Schweizer Kinos.

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hollywoodreporter
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