Von der göttlichen Ordnung bis zum Mädchen im Änziloch: Das Programm der Solothurner Filmtage 2017

Auch im Januar 2017 heisst es in Solothurn wieder "Film ab", wenn das dortige Festival zum 52. Mal stattfinden wird. Erneut möchte man einen Überblick über das Schweizerische Filmschaffen geben.

Szenenbild "Die göttliche Ordnung" © Filmcoopi

Heuer haben die Solothurner Filmtage ihren Besuchern 25 Weltpremieren zu bieten, doch möchten die Verantwortlichen diese nicht allzu fest in den Fokus rücken. Während andere Festivals mit Erstaufführungen prahlen, nimmt sich Solothurn laut Direktorin Seraina Rohrer in dieser Hinsicht lieber etwas zurück. Man möchte wie in den Vorjahren vor allem einen Überblick über das Schweizerische Filmschaffen bieten. So stellt sich das Programm erneut aus den bereits erwähnten Weltpremieren, aber auch vielen Reprisen, Master-Classes und Podiumsdiskussionen zusammen.

Dabei darf in Solothurn natürlich auch nicht der Animationsfilm Ma Vie de Courgette fehlen, der momentan gute Chancen hat, gleich zwei Oscar-Nominationen für die Schweiz zu holen. Eröffnet werden die Filmtage jedoch mit der Weltpremiere des Petra-Volpe-Filmes Die göttliche Ordnung, wo es um den Kampf für das Frauenstimmrecht geht. Lustig dürfte es derweil in Usgrächnet Gähwilers werden, wo ein konservativer Politiker einen dunkelhäutigen Gärtner bei sich Zuhause verstecken muss. Weitere Highlights sind die Stephan-Eicher-Doku Unerhört Jenisch und Das Mädchen vom Änziloch von Regisseurin Alice Schmid (Die Kinder vom Napf). Doku-Fans werden weiter an der Retrospektive "Reisen ins Landesäussere" ihre Freude haben, wo Dreissigerjahre-Abenteuer im Himalaya (Himatschal - Der Thron der Götter) und Afrika (Safari) gezeigt werden.

Alle weiteren Filme und mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Website des Festivals. Die 52. Ausgabe der Solothurner Filmtage findet vom 19. bis zum 26. Januar 2017 statt.

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OutNow.CH
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