Die Gewinner des 12. Zurich Film Festival

Nach 10 Tagen dichtem Programm aus Weltpremieren, Galapremieren, Masterclasses, Pressekonferenzen und vielen Stars auf dem Grünen Teppich sind die Gewinner des 12. Zurich Film Festivals bekannt.

The Happiest Day in the Life of Olli Mäki

Samstagabend fand im Züricher Opernhaus die grosse Abschlussgala statt, bei welcher die Gewinnerfilme der verschiedenen Sektionen bekannt gegeben wurden. Über den in Zürich nicht roten, sondern grünen Teppich schritten neben den Festivaldirektoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri die Schönen und Reichen der Schweizer Prominenz sowie weitere bekannte Grössen des Filmgeschäfts. Hier nun die Gewinnerfilme, welche von den Jurys ausgezeichnet wurden

Internationaler Spielfilmwettbewerb:
Der Gewinner des internationalen Spielfilmwettbewerbs heisst The Happiest Day In The Life Of Olli Mäki des Finnen Juho Kuosmanen. Das Biopic in Schwarz-Weiss über den Boxer Olli Mäki überzeugte die Jury um Graham Broadbent, David Farr, Sibel Kekilli und Lone Scherfig am meisten. Eine Special-Mention erhielten das israelische Drama Personal Affairs von Maha Haj, die rumänische Komödie Doua Lozuri des Regisseurs Paul Negoescu sowie das Drama Lady Macbeth des Briten William Oldroyd.

Internationaler Dokumentarfilmwettbewerb:
Das goldene Auge in dieser Sektion ging an Madame B., histoire d'une Nord-Coréenne von Jero Yun. Die Doku zeigt die Emigration einer Nordkoreanerin nach China. Besondere Erwähnung fand When Two Worlds Collide von Heidi Brandenburg und Mathew Orzel, in welchem es um den Kampf um Land zwischen der indigenen Bevölkerung und den Grosskonzernen in Peru geht. Ebenfalls speziell erwähnt wurde A Family Affair, die Biografie über Marianne Hertz von Tom Fassaert.

Fokus: Schweiz/Deutschland/Österreich:
Valentin Hitz' Science-Fiction Film Stille Reserven gewann den Preis für den besten deutschsprachigen Beitrag. Spezielle Erwähnung fand Future Baby von Maria Arlamovsky, eine Dokumentation über Leihmutterschaften.

Die weiteren Auszeichnungen:
Der Schweizer Förderpreis ging an Europe, She Loves, die düstere Dokumentation über Menschen in Europa des Schweizers Jan Gassmann. Den Kritikerpreis vom schweizerischen Verband der Filmjournalistinnen und Filmjournalisten holte sich Lady Macbeth, während der Publikumspreis an When Two Worlds Collide ging. Die Kinderjury zeichnete die Schweizer Oscar-Hoffnung Ma Vie De Courgette von Claude Barras aus, während der "Publikumspreis Kinderfilme" an Code M. von Dennis Bots ging.

Die OutNow.CH-Crew war während elf Tagen am Festival präsent, hat unzählige Filme gesehen und die Grossen des Business getroffen, abgelichtet und mit ihnen geplaudert. Unsere komplette Berichterstattung findet ihr hier. Wir freuen uns alle auf die 13. Ausgabe im nächsten Jahr, wenn es am Zürcher Sechseläutenplatz wieder heisst: Welcome to the Zurich Film Festival!

Teilen
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen
Datum
Autor
Quelle
OutNow.CH