"The Secret Life of Pets": Das Interview mit Stefanie Heinzmann

In neusten Film der "Minions"-Macher spricht Sängerin Stefanie Heinzmann das Frauchen des Protagonisten Max. Wir sprachen mit ihr über das Synchronisieren sowie über ihr Herz für Tiere und Filme.

Du hast schon einmal bei einem Animationsfilm (Tinkerbell) eine Figur gesprochen. Diese Produktion damals war etwas kleiner als Pets. Merkt man das beim Vertonen?
Für mich ist die Arbeit das Wesentliche und dies war eigentlich die gleiche. Man fühlt die Grösse der Produktion nicht wirklich bei der Synchronisation. Die Rollen sind halt einfach unterschiedlich. Im anderen war ich eine Fee und hier ein Frauchen eines Hundes.

Wie gingst du dieses Mal an die Sache ran? Weniger nervös?
Im Vorfeld war ich mega nervös. Auf dem Weg zum Studio war mir schon etwas mulmig, da ich das ja nicht so oft mache. Beim Singen kann ich mich auf meine Techniken verlassen, da ich dies ja auch schon ein paar Jahre lang mache.

Wie ging es dann beim Synchronisieren? Hast du einen Bock geschossen?
Es hat schon einige Texte, die super lang gegangen sind. Meine Figur ist oft in Bewegung und diese Bewegung musst du in deiner Stimme kreieren. In einer Szene ist meine Figur zwischen zwei Hunden und der hintere drückt mir die ganze Zeit gegen die Beine. Für die Szene habe ich ewig gebraucht, bis sie gelungen war.

Wie ist es jeweils, dich selbst auf der Leinwand zu hören?
Ans Singen habe ich mich schon gewöhnt, aber das Gesprochene höre ich ehrlich gesagt nach wie vor nicht so gerne.

Im Film geht es ja um die schrägen Sachen, die Tiere machen, wenn kein Frauchen oder Herrchen Zuhause ist. Gibt es auch was Spezielles, das du machst, wenn grad die Medien nicht hinschauen?
Ganz viel Lego bauen. (lacht)

Die obligate Frage nach dem eigenen Haustier sparen wir uns. Aber welches Haustier würdest du denn wollen, wenn dir keine Grenzen gesetzt wären?
Finde ich schwierig zu sagen. Ich wollte immer einen Affen, einen Schimpansen. Aber für diesen wäre es in meinem Zuhause nicht sehr artgerecht (lacht). Wenn ich eine riesige Ranch hätte und ein riesiges Naturschutzgebiet dazu, dann würde ich alle möglichen Tiere um mich haben wollen. Von der Spinne bis zum Haifisch.

Du hast bei deinem letzten Interview mit OutNow.CH gemeint, du hättest deinen Lieblingsfilm Hercules immer im Rucksack. Zeig mal...
Das ist jetzt blöd, er ist in einem anderen Rucksack (lacht). Da ich momentan auf Promotour bin, wäre mir mein Hercules-Rucksack momentan auch etwas zu klein. Ich reise übrigens immer mit Filmen. Sie sind für mich neben der Unterhaltung auch immer ein Stück Heimat. Momentan reise ich mit Star Wars: Episode IV - VI herum.

The Secret Life of Pets läuft ab heute in den Schweizer Kinos.

© Universal Pictures

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OutNow.CH
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