Das Cannes-Tagebuch von OutNow.CH - Tag 10: Sinn für Humor

Alles hat ein Ende... Heute haben wir uns von der Croisette verabschiedet und uns wieder zurück in die Schweiz begeben. Es beginnt nun das grosse Rätselraten, wer wohl die Palme gewinnt.

Tja, wir haben's wiedermal geschafft: Sämtliche Wettbewerbsfilme sind gesehen! Und in aller Bälde auch reviewt. Ein wenig stolz klopfen wir uns dabei schon auf die Schulter. Gratis war's nicht. Bezahlt haben wir so unter anderem mit einem eklatanten Schlafmanko in den letzten Festivaltagen.

Und wer wird morgen Sonntagabend nun also die Palme mit nach Hause nehmen? Als Favoriten unter den Buchmachern gelten derzeit vor allem Maren Ades Überraschungshit Toni Erdmann und Cristian Mungius Graduation. Mit beiden Filmen könnten wir sehr gut leben. Ebenfalls heiss im Rennen ist Jim Jarmusch mit dem von uns wenig geliebten Paterson.

Aussenseiterchancen haben auch American Honey, unser Favorit I, Daniel Blake oder Aquarius. Von wem hingegen derzeit fast niemand redet: von Pedro Almodóvar, den Dardenne-Brüdern und sämtlichen Franzosen. Richtig viel Geld verdienen kann, wer auf Sean Penns komplett missratenen The Last Face als Sieger setzt. Wer weiss. Vielleicht hat George Miller ja einen Sinn für Humor?

Unsere neuesten Reviews

Competition:

  • The Neon Demon - Nicolas Winding Refn
    Den Film, über den alle reden! Kritiker ebe nennt den stylischen Film ein "geiles Nichts von einem Film". Zur Kritik
  • Elle - Paul Verhoeven
    Ein Film über Vergewaltigung und Serienmörder, bei dem viel gelacht werden darf? So geschmacklos kann nur ein Paul Verhoeven sein. Doch Kritiker crs hat's gefallen. Zur Kritik
  • Ma' Rosa - Brillante Mendoza
    Der Grossstadt-Film des philippinischen Regisseurs ist nicht im engeren Sinne spannend, aber doch atmosphärisch dicht, findet Kritiker ebe. Zur Kritik

Simon Eberhard [ebe]

Aufgewachsen mit Indy, Bond und Bud Spencer, hatte Simon seine cineastische Erleuchtung als Teenager mit «Spiel mir das Lied vom Tod». Heute tingelt er durch Festivals und mag Krawallfilme genauso wie Artsy-Farts. Nur wenn jemand einen Film als «radikal» bezeichnet, rollt er genervt mit den Augen.

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