Marcos Blu-ray-close-up: "Star Wars - The Force Awakens", Die Versionen

Marco hat sich die verschiedenen Versionen von "The Force Awakens" nach Hause geholt und verrät, bei welchen Editionen ihr zuschlagen müsst und welche besser im Regal stehen gelassen werden sollten.

Hach, waren das noch Zeiten, als man eine halbe Ewigkeit (bis zu einem Jahr) auf die Verleihversion des letztjährigen Überblockbusters warten musste. Gerade mal vier Monate ist es her, da stürmte The Force Awakens die Leinwände und übertraf sogar die höchsten Erwartungen, und nun kann man sich den Film schon zu Hause anschauen. Heute werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Versionen der Blu-ray.

Nebst der "normalen" Verpackung, welche durch das Filmposter geziert ist und in einer normalen Amarayhülle daherkommt, gibt es für Sammler die Wahl zwischen einigen verschiedenen mehr oder weniger exklusiven Editionen.

Das Steelbook, welches international erhältlich ist (in den USA exklusiv bei Best Buy, bei uns eigentlich überall zu bekommen) steht ganz im Zeichen der Dunklen Seite. Kylo Ren gibt es auf der Front zu sehen und Captain Phasma ist auf der Rückseite. Hässlich kann man die Steel nicht nennen, gerade Kylo sieht mit dem metallischen Finish ganz schick aus, doch sehr einfallsreich ist das Layout nicht. Auf einen Rückentitel wird verzichtet, stattdessen gibt es kleine Bilder der Köpfe der Protagonisten, wie dies Disney schon bei den Avengers gemacht hat. Damit hat der Entertainmentriese wohl gespart, da er sonst die verschieden Sprachversionen des Steelbooks separat hätte herstellen müssen. Woher die Blu-ray kommt, ist somit nur am Pappzettel und der Disc selbst zu erkennen. Irgendwie geht da die Exklusivität ziemlich flöten, wenn man bei Zavvi, Amazon und Cede.Ch dasselbe Steelbook bekommt.


Das Wallmart Exclusive beschränkt sich auf einen Schuber, worunter sich die reguläre US-Disc in der schwarzen Amaray verbirgt. Darauf ist ein Portrait von BB-8 abgebildet, welches sich aufklappen lässt. Dahinter sind Bilder von Rey, Han, Finn und BB-8. Dadurch, dass BB-8 aufklappbar ist, hat er eine Dreidimensionalität, die cool aussieht. Trotz aller Liebe zum runden Astromechdroiden ist dies die wahrscheinlich optisch schwächste Ausgabe der Disc.

Das Target Exclusive besteht zwar nur aus Pappe, schaut aber dank der Hochglanzlackierung trotzdem sehr edel aus und ist mit den Motiven der Charakterposter ein richtiger Blickfang. Das Teil lässt sich dann auch aufklappen und die verschiedenen Hauptfiguren nochmals in gross anschauen. Zudem gibt es bei der Target-Version noch Zugang zu exklusivem Bonusmaterial, welches von uns jedoch noch nicht getestet wurde.

Fazit: Das Steelbook (und die Tatsache, wie einfach es zu bekommen ist) enttäuscht mit seiner Einfallslosigkeit ein wenig und das Layout der verschiedenen Ausgaben haut einen nicht gerade vom Hocker. Die Covers sind ansprechend und im Bereich des Erwarteten. Einzig die Target-Version aus den USA sticht aus der Masse heraus, wegen ihrer Dünne sticht sie jedoch dann auch aus dem heimischen Blu-ray-Regal heraus. Wer also kein Supersammler ist, dürfte mit der Standardfassung zufrieden sein.

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